Der 61 Jahre alte Trainer-Routinier wird Nachfolger des entlassenen Daniel Bauer. Die Trennung sei den Wolfsburgern "alles andere als leichtgefallen", erklärte Sportdirektor Pirmin Schwegler in einer Pressemitteilung: "Wir haben gehofft, die Wende gemeinsam hinzubekommen. In der Analyse der Gesamtsituation sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass wir der Mannschaft einen neuen Impuls geben müssen, um den Klassenerhalt zu schaffen."
Nun soll Hecking für Ruhe sorgen. Dies teilte der Tabellen-17. am Sonntag mit – einen Tag nach der empfindlichen 1:2-Niederlage gegen den Hamburger SV.
Rückkehr
Zum VfL Wolfsburg zurückzukehren, bedeute ihm "viel. Ich habe hier eine intensive und erfolgreiche Zeit erlebt und weiß, welche Qualität und Energie in diesem Verein steckt. Jetzt gilt es, den Fokus voll auf die kommenden Aufgaben zu richten und gemeinsam alle Kräfte zu bündeln, um in der Bundesliga zu bleiben", sagte Hecking.

Hecking arbeitete bereits von 2013 bis 2016 in Wolfsburg. Unter dem Castrop-Rauxeler gewannen die Autostädter den DFB-Pokal und den Supercup. Im September des vergangenen Jahres war Hecking beim Zweitligisten VfL Bochum entlassen worden.
Auch beim Revierklub war frühere Profi als "Feuerwehrmann" installiert worden, den Klassenerhalt in der Bundesliga schaffte Hecking allerdings nicht.
Auch in Wolfsburg wird es alles andere als leicht, dies verdeutlichte die Niederlage gegen den HSV mitsamt aller Nebengeräusche. Der Werksklub hat sechs der vergangenen sieben Bundesliga-Begegnungen verloren. Hecking muss zum Start in seine zweite Amtszeit mit dem VfL am kommenden Samstag (15:30 Uhr/Sky) beim Champions-League-Aspiranten TSG Hoffenheim ran.
Match-Center: Wolfsburg vs. HSV
