Die Mannschaft von Mikel Arteta liegt vor dem sechsten Spieltag drei Punkte hinter Spitzenreiter Manchester City. Mit einem Heimsieg könnten die Londoner nach Punkten gleichziehen. Leeds hat sich unter Trainer Daniel Farke bislang ebenfalls gut präsentiert und will den Favoriten im Emirates Stadium erneut vor Probleme stellen.
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Das Team um die Ex-Bundesligaspieler Anton Stach und Lukas Nmecha könnte mit einem Sieg sogar punketechnisch zu den Gunners aufschließen.

Arsenal will nach Brighton-Pleite zurückschlagen
Die jüngste Niederlage gegen Brighton beendete Arsenals Serie von vier Siegen. Für Arteta ist das Ergebnis ein Warnsignal, auch wenn die Gunners seit 2024 nur selten zwei Ligaspiele in Folge verloren haben. Gegen Leeds soll die Reaktion auf den Rückschlag folgen.

Die jüngsten direkten Duelle sprechen klar für Arsenal. Beim letzten Aufeinandertreffen an der Elland Road setzten sich die Londoner mit 4:0 durch. Auch beim bislang letzten Gastspiel von Leeds im Emirates Stadium gab es eine deutliche Niederlage: Arsenal gewann mit 5:0. In vier der vergangenen sechs Ligaduelle erzielten die Gunners mindestens vier Tore und kamen in diesem Zeitraum insgesamt auf 20 Treffer, während Leeds nur dreimal erfolgreich war.
Leeds hofft auf Ende einer langen Durststrecke
Die Bilanz der Gäste gegen Arsenal fällt ernüchternd aus. Leeds verlor neun der vergangenen zehn Premier-League-Duelle mit den Gunners und kassierte zuletzt sieben Niederlagen in Serie. Ein Auswärtssieg in der höchsten englischen Spielklasse liegt sogar mehr als 23 Jahre zurück.
Im Mai 2003 gewann Leeds mit 3:2 in London. Mark Viduka erzielte damals kurz vor Schluss den entscheidenden Treffer. Der Erfolg war für den Klub aus Yorkshire im Abstiegskampf von großer Bedeutung. Nun will Leeds erneut für eine Überraschung sorgen und mit einem Sieg den Abstand auf Arsenal auf drei Punkte verkürzen.
Saka und Calvert-Lewin im Fokus
Bukayo Saka und Dominic Calvert-Lewin gehören bislang zu den auffälligsten Offensivspielern ihrer Mannschaften. Beide haben in der laufenden Premier-League-Saison jeweils drei Treffer erzielt. Saka ist darüber hinaus bei Arsenal der Spieler mit den meisten Schüssen und den meisten Abschlüssen auf das Tor.
Calvert-Lewin ist für Leeds ein wichtiger Faktor. Mit elf Schüssen insgesamt und sieben Versuchen auf das Tor führt er die entsprechenden teaminternen Statistiken an. Seine Bedeutung geht jedoch über die Torausbeute hinaus: Der Stürmer ist auch bei den Luftduellen, den Läufen mit Abschluss im Strafraum und den intensiven Pressingaktionen in der gegnerischen Hälfte einer der auffälligsten Akteure.
Arsenal und Leeds liegen statistisch nah beieinander
Trotz der unterschiedlichen Ausgangslage zeigen die bisherigen Saisonwerte, dass Leeds offensiv durchaus mithalten kann. Arsenal verzeichnete bislang 65 Torchancen, sieben Tore und vier Gegentreffer. Leeds kam auf 60 Chancen, acht erzielte Tore und drei Gegentreffer.
Auch bei den begangenen Fouls liegen die Mannschaften eng zusammen. Arsenal kommt auf 51, Leeds auf 53. Deutlicher ist der Unterschied bei den Pässen: Die Gunners haben bislang 2.504 Zuspiele verzeichnet, Leeds 1.811. Das spricht für Arsenals stärkere Kontrolle über den Ball, während die Gäste ihre Möglichkeiten oft über schnelle Angriffe und aggressives Pressing suchen dürften.
Arsenal womöglich ohne Havertz
Besonders interessant dürfte die Schlussphase der ersten Halbzeit werden. Leeds zeigte sich in den letzten 15 Minuten vor der Pause bislang besonders gefährlich, während Arsenal in diesem Abschnitt vergleichsweise anfällig war. Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Gunners dagegen häufig stark. Leeds kassierte seine meisten Gegentore in den letzten 15 Minuten einer Partie.

Vor der Begegnung muss Arteta zudem die personelle Situation im Blick behalten. Bei Arsenal gibt es Berichte über angeschlagene oder verletzte Spieler, unter anderem stehen William Saliba, Ben White, Declan Rice und der deutsche Nationalspieler Kai Havertz aud der Kippe.
