UK Open: Alle Deutschen ausgeschieden - Wade demontiert van Gerwen

Gary Anderson war für Martin Schindler heute eine Nummer zu groß.
Gary Anderson war für Martin Schindler heute eine Nummer zu groß.Kieran Cleeves

Nachdem sich für die Runde der besten 32 noch vier Deutsche qualifizieren konnte, konnten jene heute nicht mehr überzeugen. Für Gabriel Clemens, Martin Schindler, Kai Gotthardt und Dominik Grüllich war heute Schluss bei den UK Open. Dafür gab es im Kreise der großen Namen, passend zur UK Open, einige Überraschungen.

Nachdem Martin Schindler gegen Gary Anderson ein knappes 7:10 kassierte, kam Gabriel Clemens gegen James Wade deutlich unter die Räder und verlor 2:10. Dominik Grüllich hingegen konnte Josh Rock ein wenig ärgern, scheiterte aber schlussendlich wie Schindler mit 7:10, Kai Gotthardt verlange Michael van Gerwen einiges ab, musste sich nach einem 6:10 jedoch ebenfalls verabschieden.

Klatsche für van Gerwen

Luke Littler musste gegen Kevin Doets ordentlich kämpfen, warf mit 93,68 sogar fast vier Punkte schlechter als sein Gegner (97,22) und lag auch bei den geworfenen 180ern mit 4:7 hinten, erwischte schlussendlich aber das bessere Timing und konnte im Anschluss durch ein 10:5 über Gary Anderson das Ticket für die nächste Runde buchen. Die größte Überraschung des Abends war wohl das Ausscheiden von Michael van Gerwen. Der mehrfache Weltmeister scheiterte mit 3:10 extrem deutlich an James Wade, der in dieser Form sogar für Luke Littler eine wirkliche Bedrohung darstellen könnte.

Match-Center: Michael van Gerwen vs. James Wade

Gerwyn Price musste ordentlich zittern, nach einem 10:7 über Ryan Joyce in der Runde der letzten 16, gewann der "Iceman" nur knapp mit 10:9 gegen Keane Barry. Krzysztof Ratajski bezwang WM-Überraschungshalbfinalist Ryan Searle mit 10:5, um seine ansteigende Formkurve weiter zu bestätigen. Luke Humphries hingegen läuft weiter seinen Erwartungen hinterher, "Cool Hand Luke" scheiterte mit 6:10 an Danny Noppert.