Die Engländer Littler und Humphries sowie van Veen und dessen Landsmann van Gerwen sind als Top vier der Weltrangliste gesetzt, die weiteren Spieler erhielten von der PDC sogenannte Wildcards.
Der zweimalige Weltmeister Anderson, der sich mit seinem Lauf bis ins WM-Halbfinale wieder bis auf Platz sechs der Weltrangliste vorgeschoben hatte und ein klarer Kandidat gewesen wäre, hatte zuvor immer wieder angekündigt, aufgrund der hohen Reisestrapazen nicht mehr in der Premier League spielen zu wollen. Im Vergleich zum Vorjahr fehlen die Engländer Rob Cross, Nathan Aspinall und Chris Dobey.
Vier ehemalige Premier-League-Sieger dabei
Stattdessen nominierte die PDC in Josh Rock einen weiteren Debütanten, der sich über das gesamte letzte Jahr mit guten Leistungen dafür empfohlen hatte. Wie der zweite Neuling van Veen (23) gilt auch Rock (24) als Gesicht der "neuen Generation" in der Elite des Darts.
Unter den nominierten Spielern sind mit Littler, Humphries, van Gerwen und Clayton vier ehemalige Premier-League-Sieger. Van Gerwen feierte mit sieben Titeln die meisten aller Spieler, Titelverteidiger ist Humphries.
Die Premier League beginnt am 5. Februar mit dem ersten von insgesamt 16 Spieltagen in Newcastle. Am 26. März, dem achten Spieltag der Vorrunde, gastiert die Liga in Berlin. Am 28. Mai spielen die vier besten Profis in London um den Titel. Durch die erneute Anpassung der Preisgelder kassiert der Sieger 350.000 Pfund (rund 403.000 Euro), die nicht in die Order of Merit einfließen.
Das Line-up in der Übersicht:
Luke Littler (18 Jahre/England/Weltranglistenposition: 1)
Luke Humphries (30/England/2)
Gian van Veen (23/Niederlande/3)
Michael van Gerwen (36/Niederlande/4)
Jonny Clayton (51/Wales/5)
Stephen Bunting (40/England/7)
Josh Rock (24/Nordirland/9)
Gerwyn Price (40/Wales/12)
