Premier League: Clayton gewinnt Nacht 6 und baut Tabellenführung aus

Jonny Clayton mit der Trophäe für den Tagessieg.
Jonny Clayton mit der Trophäe für den Tagessieg.Taylor Lanning/PDC

Jonny Clayton gewinnt auch Nacht 6 der Premier League of Darts. Im Endspiel von Nottingham besiegte der Waliser Titelverteidiger Luke Humphries mit 6:1.

Damit ist Clayton auch nach sechs Wochen der einzige Spieler, der noch kein Viertelfinale verlor. Während die Konkurrenten mindestens zweimal in Runde eins scheiterten, schaffte es "The Ferret" nun schon dreimal ins Finale und gewann ein zweites Mal.

Zum Match-Center: Jonny Clayton vs. Luke Humphries

Humphries kam mit ordentlich Rückenwind ins Endspiel. Der Weltranglistenzweite hat Weltmeister Luke Littler im Halbfinale mit 6:5 besiegt und dabei einen Average von 105,71 geworfen. Dieses Momentum nahm Clayton seinem Gegner jedoch schnell mit einem Break im ersten Leg. Mit einem 121er-Checkout meldete sich "Cool Hand Luke" im dritten Leg im Match an, doch die Wende folgte nicht.

Clayton, der im Halbfinale einen 6:3-Sieg über Stephen Bunting gefeiert hat, behielt die Kontrolle über das Match und sicherte sich schließlich das Doppel-Break zum 4:1, indem er 146 Rest finishte. Humphries bekam seine Chancen zum Rebreak, doch auf die Doppel bekam es der Engländer mit den Nerven. Mit einer Quote von mageren 12,5 % gab er auch das siebte Leg ab.

In der Tabelle baut Clayton (19 Punkte) seinen Vorsprung auf nun zehn Punkte aus. Dahinter folgen Littler (11) und Gerwyn Price (9), die ihre Positionen tauschen, und Gian van Veen (9). Nur durch die Anzahl gewonnener Matches ist Humphries (9) dahinter. Michael van Gerwen (8) ist Sechster, Stephen Bunting (7) Siebter. Josh Rock ist weiter punktlos Letzter.

Littler mit Spektakel zum Auftakt

Auch im sechsten Anlauf hat Rock seinen ersten Tagessieg verpasst. Zum Auftakt der Action in Nottingham verlor der Nordire gegen Bunting klar mit 1:6. Sowohl der Average von 82,88 als auch die Checkout-Quote von nur 10 % waren katastrophal. Dass sein einziges Finish dann auch noch die Doppel-1 war, passte zum gebrauchten Abend und dem gebrauchten Saisonauftakt Rocks.

Van Gerwen wartet nun ebenfalls seit Nacht 2 auf ein gewonnenes Premier-League-Match. Der siebenmalige Turniersieger spielte zwar ein besseres Spiel als Rock im Vorfeld, doch für Clayton reichte es nicht. Der Tabellenführer gewann dank einer guten Vorstellung mit gut 46 % auf die Doppel 6:3. Mit van Veen schied im Anschluss dann auch der zweite Niederländer aus: Der WM-Finalist unterlag dem amtierenden Premier-League-Sieger Humphries mit 4:6.

Ein Spektakel bot schließlich das vierte Erstrunden-Match. Littler besiegte Price mit 6:5 und warf dank zehn 180er einen Average von 108,66. Bitter für den "Iceman": Mit seinem Average von 101,31 und 55,56 % auf die Doppel hätte er zum Auftakt in den Abend wohl jeden anderen Gegner geschlagen.