Für Bunting vermied sich damit eine Wiederholung von 2025, als der Engländer die ersten acht Wochen ohne gewonnenes Match geblieben war und dann ebenfalls einen Tagessieg errang. Van Veen, der in der Tabelle auf Platz 2 vorspringt, verliert in der vierten Woche sein drittes Finale.
Zum Match-Center: Stephen Bunting vs. Gian van Veen
Bunting, der im Halbfinale Jonny Clayton eindrucksvoll mit 6:0 besiegte, kam gut in die Partie und sicherte sich schnell das Break zum 1:0. Der Masters-Sieger von 2024 behielt auch in der Folge die Oberhand. Ein 106er-Finish bestätigte er – unter Mithilfe von van Veen – mit einem Break zum 4:1. Den doppelten Vorsprung ließ sich Bunting nicht mehr nehmen.
Clayton (11 Punkte) behält nach seinem Sieg in Woche 3 weiterhin die Tabellenführung. Erster Verfolger ist nun van Veen (9), der an Landsmann Michael van Gerwen (8) vorbeizog. Gerwyn Price (7), der ein spektakuläres Halbfinale gegen van Veen mit 5:6 verlor, verteidigte seinen vierten Platz. Außerhalb der Play-off-Plätze stehen aktuell Bunting (5), Luke Humphries (4), Luke Littler (4) und der weiter punktlose Josh Rock (0).
Rock wirft Neun-Darter
Für einen der lautesten Neun-Darter der PDC-Geschichte sorgte Rock im Viertelfinale. Der Nordire spielte das perfekte Leg vor seinem Heimpublikum, das währenddessen und danach ohrenbetäubendem Lärm von sich gaben. "Rocky" brauchte einige Momente um sich zu fassen und neben Gänsehaut hatte er auch Tränen in den Augen. Dennoch verlor er das Match gegen WM-Finalist van Veen mit 2:6.
Weltmeister Littler ist weiter noch nicht in der diesjährigen Premier League angekommen und verlor auch in Nacht 4 sein Auftaktmatch. In einem engen Match unterlag er Clayton mit 3:6. Mehrfach verpasste er ausgerechnet auf seinem Lieblingsdoppel, der Doppel-10. Seinen ersten Sieg feierte derweil Bunting, der Humphries in einem Match, in dem beide Spieler gut 106 im Average spielten, 6:4 besiegte. Außerdem gewann Price mit 6:5 gegen van Gerwen.
