Humphries will Doppelquote steigern – Hoffnung auf den Befreiungsschlag in Cardiff

Humphries ist in dieser Premier-League-Saison noch nicht richtig in Fahrt gekommen
Humphries ist in dieser Premier-League-Saison noch nicht richtig in Fahrt gekommenMichael Cooper/PDC

Vier Spieltage der Premier League Darts, vier verschiedene Sieger – die Liga ist so offen wie lange nicht. Während Stephen Bunting in Belfast überraschend triumphierte, sucht Luke Humphries weiter nach Konstanz. Sein Problem ist klar: zu schwach auf die Doppel.

Humphries und Weltranglistenerster Luke Littler stecken nach frühen Viertelfinal-Niederlagen weiter im Tabellenmittelfeld fest. Beide stehen bei vier Punkten – nur knapp vor Debütant Josh Rock. Bemerkenswert: Keiner der Turnierfavoriten erreichte bislang ein Finale.

Während Littler ungewohnt selten dreistellige Averages spielt, überzeugt Humphries statistisch auf ganzer Linie. Mit einem Turnier-Average von 103,25 ist er Ligaspitze und zudem einer der fleißigsten 180er-Werfer.

Doch das Finish macht den Unterschied: Seine Checkout-Quote liegt bei nur 33,33 Prozent – einer der schwächsten Werte im Feld. Gleichzeitig präsentieren sich seine Gegner eiskalt auf die Doppel, wie zuletzt Bunting oder Michael van Gerwen mit Quoten jenseits der 75 Prozent.

Revanche gegen Van Gerwen?

In Cardiff trifft Humphries nun im Viertelfinale auf van Gerwen. Der Niederländer überzeugt vor allem mit starkem Timing bei Checkouts, bringt jedoch selbst nur einen Average von 96,56 ins Turnier ein.

Klar ist: Verbessert Humphries seine Doppelquote, kann ein einziger Abendssieg reichen, um im Play-off-Rennen entscheidend Boden gutzumachen.

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