"The Wall" sah sich einem Luke Woodhouse gegenüber, der sein absolutes A-Game aufs Board brachte. Mit einem 108,64 Average und 54,55 Prozent auf die Doppel, hätte es einen Schindler in Bestform gebraucht, um heute die erste Runde zu überstehen. Der Deutsche brachte aber eher das Gegenteil ans Brett, konnte nur 95,55 werfen und schaffte es nur einmal das Maximum ins Triple-Feld zu bringen. Für die Ansprüche der deutschen Nummer 1 war das eindeutig zu wenig, womit die Niederlage mit 0:3 am Ende kaum Verwunderung erzeugte.
Match-Center: Martin Schindler vs. Luke Woodhouse
Littler nach Marathon-Match in zweiter Runde
Luke Littler hingegen musste ordentlich arbeiten. Gegen Mike De Decker wähnte sich der amtierende Weltmeister als klarer Favorit, gerat aber nach dem ersten Satz in Rückstand und musste dann beweisen, warum er als die absolute Spitze im Sport gilt. Am Ende schaffte es "The Nuke", sich aus dieser misslichen Lage herauszumanövrieren und fand auch sein Timing wieder. Schlussendlich reichte damit ein Average von 98,62, um einen knappen 3:2 Auftaktsieg einzufahren. Dabei waren vor allem die sieben 180er das Mittel zum Sieg, die in der Schlussphase des Matches immer genau zum richtigen Zeitpunkt da waren und Littler auf die Siegesstraße brachten.
Match-Center: Luke Littler vs. Mike De Decker
Neben dem Darts-Juwel schafften es auch Ross Smith (3:1 gegen Jimmy van Schie), Danny Noppert (3:1 gegen Daryl Gurney), Rob Cross (3:1 gegen Ryan Searle), Josh Rock (3:1 gegen Connor Scutt), Luke Humphries (3:1 gegen Dave Chisnall) und Stephen Bunting (3:1 gegen Jeffrey de Graaf) in die zweite Runde des World Masters.
