Woodhouse hat seit 2018 eine Tourkarte, musste aber trotz einzelner Endspiele bis zum 19. Mai auf einen ersten Titel auf der Pro Tour warten. Nachdem er Ende September in Basel sein erstes Bühnenfinale bestritten hatte, gewann er nun seinen ersten Bühnentitel. Joyce, der in seiner Karriere zwei Players-Championship-Turniere gewann, wartet weiter auf einen ersten TV-Titel.
Zum Match-Center: Luke Woodhouse vs. Ryan Joyce
"Woody" erwischte den besseren Start in die Partie und ging mit einem Break 3:0 in Führung. Joyce gelang das Rebreak, doch Woodhouse konnte sich immer wieder absetzen. Mit einem hervorragenden 160er-Checkout konnte sich Woodhouse schließlich ein weiteres Break zum Endstand sichern.
Enttäuschendes deutsches Wochenende
Als einziger Deutscher schaffte Niko Springer den Sprung in den Finaltag. Der "Meenzer Bub" besiegte neben East-Europe-Qualifier Nandor Major (6:2) auch Vorwochensieger Ross Smith (6:2), ehe im Achtelfinale gegen Joyce (4:6) Schluss war. Der Engländer besiegte am Samstag bereits Deutschlands Nummer 1 Martin Schindler (5:6).
Die vier deutschen Host-Nation-Qualifier mussten allesamt nach ihren Auftaktmatches den Heimweg antreten. Marcel Hausotter unterlag Joe Cullen (1:6), Paul Krohne verlor gegen Dirk van Duijvenbode (0:6). Außerdem besiegte Karel Sedlacek Jason Riedtke (5:6) und Krzysztof Ratajski Daniel Klose (3:6). Max Hopp (4:6 vs. Justin Hood) und Lukas Wenig (3:6 vs. Kevin Doets), die sich im Tour-Card-Holder-Qualifier durchsetzten, scheiterten ebenso in Runde 1.
