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Springer verpasst Überraschung: Littler startet mit 109er-Average ins World Matchplay

Aktualisiert
Luke Littler zeigte sich in Blackpool mit einer Bestleistung
Luke Littler zeigte sich in Blackpool mit einer BestleistungTaylor Lanning/PDC

Luke Littler ist auf seiner Mission, auch das sechste Major des Jahres zu gewinnen, mit einer hervorragenden Leistung ins World Matchplay gestartet. In der 1. Runde in Blackpool besiegte der Weltmeister den "Meenzer Bub" Niko Springer mit 10:6.

Dabei konnte Springer zu Beginn noch gut mithalten. Zwar ging er bei seinem Debüt in den Winter Gardens sofort mit 0:2 in Rückstand, nutzte aber die Chancen, die Littler ihm in Anschluss bot. Nicht nur glich der seit einer Woche 26-Jährige aus, sondern Springer ging sogar selbst mit einem Break in Führung.

Zum Match-Center: Luke Littler vs. Niko Springer

Das Match blieb umkämpft. Littler sicherte sich nach dem Rebreak die nächste eigene Break-Führung, ehe Springer erneut rebreakte. Checkouts von 114 und 100 hintereinander beeindruckten die Zuschauer.

Wenig beeindruckt zeigte sich jedoch "The Nuke". Warf er in den ersten zehn Legs nur eine einzige 180, folgten in den restlichen sechs Legs ganze sechs Stück. Mit dieser Scoring-Power, die dem Weltmeister schließlich einen Average von 109,53 einbrachte, konnte Springer trotz Doppelquote von 50 Prozent nicht mehr mithalten. Dank zwei weiterer Breaks ist es am Ende doch ein ungefährdeter Sieg für Littler, dem der vierthöchste Average in der Turniergeschichte gelang.

"Rocky" schlägt "Woody" – Bunting weiter

Im ersten Match des Tages setzte sich Josh Rock mit 10:4 gegen Luke Woodhouse durch. Der Vorjahres-Halbfinalist spielte mit einem Average von 90,42 zwar nicht sein bestes Spiel, traf jedoch beeindruckende 52,63 Prozent seiner Doppel. Da "Woody" bei nur minimal schlechterem Average schwache 16,67 Prozent als Checkout-Quote vorweisen kann, konnte der Engländer zu keinem Zeitpunkt mithalten. Im dritten Anlauf verpasst er erneut die 2. Runde.#

Zum Match-Center: Josh Rock vs. Luke Woodhouse

Einen Zittersieg hat Stephen Bunting eingefahren. Der 9. der World Rankings setzte sich gegen Niels Zonneveld erst nach Extra-Legs mit 13:12 durch, hätte es sich aber auch viel einfacher machen können. "The Bullet" dominierte das Spiel und führte mit einem Doppel-Break 8:5. Allerdings spielte der Niederländer aus dem Nichts sein bestes Darts und glich zum 8:8 aus. Es blieb beim engen Match und als die "Two-Clear-Legs-Regel" keinen Sieger hervorbrachte, sicherte sich Bunting das Entscheidungs-Leg.

Zum Match-Center: Stephen Bunting vs. Niels Zonneveld

Zum Abschluss sicherte sich auch der Sieger von 2023, Nathan Aspinall, den Einzug in die 2. Runde. Gegen seinen Landsmann Joe Cullen gewann "The Asp" im neuen Look mit 10:5 – und fackelte dabei ein Feuerwerk ab. Mit einem Average von 105,32 und 47,62 Prozent auf die Doppel bestätigte er seine zuletzt gute Form. Bereits auf den letzten Turnieren gelangen ihm immer wieder hervorragende Matches. Das Problem blieb die Konstanz.

Zum Match-Center: Nathan Aspinall vs. Joe Cullen