Merk sah sich immer wieder Rückständen ausgesetzt, überkam diese aber immer wieder und drehte seine Spiele noch zum Sieg. Sowohl beim 6:5 im Viertelfinale gegen Damien Mol als auch beim 6:5 im Halbfinale gegen Jeffrey Sparidaans waren es die Niederländer, die als Erste auf ein Finish zum Sieg werfen konnten. Diese ausgelassen, durfte der 33-Jährige aus Peine erneut ans Board und nutzte seine Chancen.
Zum Match-Center: Jeffrey Sparidaans vs. Arno Merk
Die zweite direkte Tourkarte sicherte sich Filip Bereza. Der Pole spielte zu keinem Zeitpunkt die besten Averages und kann als besten 87,71 im Viertelfinale vorweisen, besiegte seine Gegner aber oft mühelos. Unter seinen besiegten Gegnern waren auch die beiden Deutsche Michael Hurtz (6:2 in der 1. Runde) und Michael Unterbuchner (6:2 in der 3. Runde). Da in diesem Jahr beide Finalisten aller Tage eine Tourkarte erhalten, wurde auf ein Endspiel gegen Merk verzichtet.
Die Rangliste wird nach dem ersten Tag von Niederländern dominiert. Die im Halbfinale unterlegenen Sparidaans und Jeffrey de Zwaan führen diese an, mit Maikel Verberk, Mol und WDF-Weltmeister Jimmy van Schie folgen drei weitere Niederländer in den Top Acht. Bester Deutscher ist Björn Quoiffy, der es bis ins Achtelfinale schaffte. Die besten acht Spieler der Rangliste, die in Europa kein Finale erreichen, erhalten hierüber eine Tourkarte.
UK Q-School: Griffin herausragend
Im Milton Keynes sicherte sich Rhys Griffin erneut eine Tourkarte. Der Waliser hatte bereits seit 2024 eine solche inne, musste diese aber nach der Saison 2025 abgeben. Am ersten Tag der Final Stage spielte der WM-Teilnehmer von 2025 nur einmal einen Average unter 90 und im Viertelfinale gar 103,89. Unter anderem Shane McGuirk (6:5 in der 2. Runde) und Steve Lennon (6:4 in der 3. Runde) fielen "Happy Gilmore" zum Opfer. Das Halbfinale gegen Scott Waites gewann er glatt mit 6:0.
Außerdem sicherte sich Adam Leek eine Tourkarte. Der Australier spielte Averages um die 90 Punkte und knackte selbige Marke zweimal. Im Viertelfinale zeigte er beim 6:5 über Steve Beaton seine beste Leistung, als er 93,50 warf.
Der "Bronzed Adonis" darf sich trotzdem Hoffnung auf eine Tourkarte machen: In der Rangliste ist der Engländer aktuell Fünfter und damit auf dem niedrigsten Platz, der ohne Erreichen eines Endspiels für die Tourkarte reicht.
