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Dahlmeier posthum in Hall of Fame des deutschen Sports aufgenommen

Eine Gedankentafel zu Dahlmeiers Ehren in Garmisch-Partenkirchen
Eine Gedankentafel zu Dahlmeiers Ehren in Garmisch-PartenkirchenPHILIPP GUELLAND / AFP

Laura Dahlmeier ist posthum in die Hall of Fame des deutschen Sports aufgenommen worden. Die zweimalige Biathlon-Olympiasiegerin war im Juli 2025 im Alter von 31 Jahren bei einem Unfall im Karakorum-Gebirge in Pakistan gestorben. Ihr Tod löste große Bestürzung und Anteilsnahme aus. Als Sportlerin hatte Dahlmeier zweimal Gold bei den Winterspielen 2018 in Pyeongchang und sieben Weltmeistertitel gewonnen.

Die frühere Biathlon-Weltmeisterin Maren Hammerschmidt würdigte ihre langjährige Team- und Zimmerkollegin Laura Dahlmeier als "einen Menschen, der immer seinen eigenen Weg gegangen ist und sich trotz allem immer treu geblieben ist". Hammerschmidt schrieb: "Sie war ein unglaublich ehrgeiziger, fokussierter und zielstrebiger Mensch, aber auf der anderen Seite halt auch einfach: die Laura – bodenständig und nahbar, genau das hat sie für mich ausgemacht."

Auch Neureuther neu dabei

Neben Dahlmeier sind nun auch Turn-Olympiasieger Fabian Hambüchen und Schwimm-Olympiasiegerin Britta Steffen sowie der frühere Skirennläufer Felix Neureuther Mitglieder der Hall of Fame. 

Neureuther setzt eine Familientradition fort: Schon seine Mutter Rosi Mittermaier und sein Vater Christian Neureuther gehören zum Kreis der "jetzt 142 herausragenden Sportpersönlichkeiten, die durch ihren Erfolg im Wettkampf oder durch ihren Einsatz für Sport und Gesellschaft Geschichte geschrieben haben", wie die Stiftung Deutscher Sporthilfe am Mittwoch schrieb.

Felix Neureuther
Felix NeureutherSVEN HOPPE / DPA / DPA PICTURE-ALLIANCE VIA AFP