Infantino, der durch den inzwischen verworfenen WM-Investorenplan massiv unter Druck geraten ist, war trotz der anhaltenden Kritik in den Karibikstaat gereist und traf dort lokale Politiker sowie Verbandsvertreter. Eine Stellungnahme der FIFA zu dem Vorgang lag zunächst nicht vor.
Infantino will im März 2027 für eine vierte Amtszeit kandidieren. Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat dem Schweizer die Unterstützung verweigert, forciert seinen Rückzug und droht mit einem Boykott von FIFA-Turnieren. Auch die Kontinentalverbände aus Asien (AFC) sowie die CONCACAF haben den Ton verschärft. Mehrere nationale Verbände, darunter England, Wales und Schottland, haben ihre frühere Unterstützung für Infantino bereits zurückgezogen.
