Bestnote für Bayern-Star Olise – Nicolas lässt HSV verzweifeln

Michael Olise hat seine Joker-Qualitäten unter Beweis gestellt
Michael Olise hat seine Joker-Qualitäten unter Beweis gestelltFlashscore // RONNY HARTMANN / AFP

Flashscore stellt euch die elf besten Akteure des 18. Spieltags der Fußball-Bundesliga 2025/26 vor. Die Auswahl basiert auf unserem internen Bewertungssystem, das individuelle Spielstatistiken wie Tore, Torschüsse, erfolgreiche Pässe, gewonnene Dribblings oder erfolgreiche Zweikämpfe berücksichtigt.

Bundesliga Top XI – 18. Spieltag

Die beste Elf am 18. Spieltag
Die beste Elf am 18. SpieltagFlashscore

Super-Joker Olise

Dem FC Bayern ist im Spitzenspiel gegen RB Leipzig ein furioses Comeback gelungen. Nach einem 0:1-Rückstand zur Halbzeitpause feierte der Rekordmeister schlussendlich einen klaren Auswärtserfolg. Zu verdanken ist das primär Michael Olise, der nach seiner Einwechslung beim Stand von 1:1 an vier Toren direkt beteiligt war.

Der Franzose sammelte drei Vorlagen und sorgte höchstpersönlich für den Treffer zum 5:1-Endstand. Besonders schön: Der Assist kam von Comebacker Jamal Musiala.

Neben Olise hat es mit Jonathan Tah ein weiterer Bayern-Profi in die Flashscore Top XI geschafft. Der Münchener Abwehrchef kam auf eine Passquote von 96 Prozent und erzielte das dritte Tor des Bundesliga-Tabellenführers.

Nicolas macht die Mauer

Den Kasten hütet Moritz Nicolas. Der 28-Jährige hat den HSV mit einer grandiosen Leistung zum Verzweifeln gebracht. Ihm sind zwölf Paraden gelungen, die Gäste kamen mit ihren Schüssen aufs Tor dabei auf einen xG-Wert von 1,25. Was im Umkehrschluss bedeutet, dass Borussia Mönchengladbach ohne Nicolas und dessen sichere Ausstrahlung verloren hätte, anstatt einen Punkt aus dem Volksparkstadion zu entführen. 

Torgefährliche Abwehrspieler

Ergänzt wird die Innenverteidigung von Moritz Jenz und Stefan Bell. Die beiden Abwehrspieler haben sich jeweils in die Torschützenliste eingetragen und auch zahlreiche Zweikämpfe gewonnen. Jenz verhinderte eine Niederlage für den VfL Wolfsburg im Heimspiel gegen Heidenheim (1:1).

Bell hatte den 1. FSV Mainz 05 mit einem Gewaltschuss beim 1. FC Köln zunächst in Führung gebracht – konnte die Niederlage seiner Mannschaft aber nicht verhindern.

Doppelpack-Premiere

Was vorwiegend an Ragnar Ache gelegen ist. Der 27-Jährige wurde zur Halbzeitpause eingewechselt und führte den FC mit seinem ersten Bundesliga-Doppelpack zu einem wichtigen 2:1-Erfolg. Für die Kölner bedeutet der Heimsieg gegen Mainz das Ende einer Durststrecke, zuvor hatte der Aufsteiger acht Ligaspiele in Folge nicht gewonnen.

Grenzenloser Jubel bei Ache
Grenzenloser Jubel bei AcheMika Volkmann / Alamy / Profimedia

Ein echtes Schnäppchen!

Die TSG Hoffenheim startete mit einem Erfolgserlebnis in die Rückrunde und jubelte im Heimspiel gegen Leverkusen über einen 1:0-Erfolg. Überraschenderweise dürfen sich die Kraichgauer ernsthafte Hoffnungen auf ein Champions-League-Ticket machen. Am Samstag sorgte Wouter Burger mit einem magischen Freistoß früh für die Entscheidung.

Burger (l.) lässt sich von seinem Teamkollegen Coufal (r.) feiern
Burger (l.) lässt sich von seinem Teamkollegen Coufal (r.) feiernČTK / imago sportfotodienst / Oliver Zimmermann

Der Niederländer hat Hoffenheim im Sommer nur 4 Millionen Euro Ablöse gekostet – und spielt nun eine überragende Debüt-Saison in der Bundesliga. Er gilt als unumstrittener Stammspieler und hat in bislang 16 Einsätzen satte zehn Scorerpunkte gesammelt (vier Tore, sechs Assists). 

Ebenfalls einen Platz im Mittelfeld hat Jens Stage ergattert. Der Däne trug sich beim wilden 3:3 zwischen Werder Bremen und Eintracht Frankfurt zum sechsten Mal in dieser Saison in die Torschützenliste ein – indirekt sorgte er damit für die Entlassung von SGE-Coach Dino Toppmöller.

Adeyemi gibt Empfehlung ab

Die WM-Hoffnungen von Karim Adeyemi sind nach diesem Wochenende ebenso gestiegen wie seine Aussicht auf einen Stammplatz bei Borussia Dortmund. Nach einem starken Herbst war der schnelle Flügelstürmer beim BVB zwischenzeitlich in Ungnade gefallen – auch wegen kleiner Undisziplinertheiten.

Vor dem Heimspiel gegen St. Pauli hat sich Trainer Niko Kovac dazu entschieden, dem 24-Jährigen wieder eine Chance von Anfang an zu geben. Er wurde für sein Vertrauen belohnt: Adeyemi sorgte beim 3:2-Zittersieg ständig für Unruhe beim Gegner und darf sich mit einem Tor und einem Assist als Matchwinner fühlen.  

Adeyemi (M.) hat sich für einen Stammplatz empfohlen
Adeyemi (M.) hat sich für einen Stammplatz empfohlenČTK / DPA / Bernd Thissen

Ergänzt wird die Top XI durch die beiden Stuttgarter Chris Führich und Ramon Hendriks. Am Sonntag spielte der VfB gegen Union Berlin 1:1-Remis. Erstgenannter erzielte dabei den einzigen Treffer für die Schwaben – Hendriks lieferte die Vorlage.