Voigt blieb auch bei ihrem dritten Staffel-Einsatz des Winters ohne Fehlschuss, übergab mit elf Sekunden Rückstand als Sechste. Tannheimer machte trotz eines Nachladers ein überragendes Rennen und schloss die Lücke nach ganz vorne. Doch Hettich-Walz verlor durch insgesamt vier Extra-Schüsse wieder etwas den Anschluss, übergab mit einem Rückstand von 13 Sekunden. Preuß versagten dann im Sechskampf ums Podium beim letzten Schießen die Nerven.
Kandidat für Olympia-Podium?
Im Vorjahr hatte Deutschland in der Staffel von Ruhpolding in der Besetzung Stefanie Scherer, Selina Grotian, Sophia Schneider und Preuß noch einen Sieg gefeiert. Doch diesmal liefen Norwegen mit neun Nachladern, Italien (0 Strafrunden+ 9 Nachlader/+0,9 Sekunden) und Schweden (0+7/+3,0) aufs Podest. Dennoch macht die über weite Strecken gezeigte Leistung in der letzten Staffel vor den Winterspielen Mut. "Wenn wir alle abliefern, sind wir Kandidaten fürs Podium", sagte Tannheimer: "Ich denke, da ist was drin."
Nach dem Dämpfer jagt Preuß beim vorletzten Weltcup vor Olympia nun das erste Einzelpodest des Winters. Chancen dazu gibt es im Sprint am Freitag (14.30 Uhr) sowie in der Verfolgung am Sonntag (12.30 Uhr). Die Männer um Philipp Nawrath greifen am Donnerstag (14.30 Uhr) mit ihrer Staffel beim Heimevent erstmals ins Renngeschehen ein, darauf folgen am Samstag (14.30 Uhr) ebenfalls der Sprint sowie zum Abschluss das Jagdrennen am Sonntag (15.00 Uhr/alles ZDF und Eurosport).
