"Ich war ziemlich klar im Kopf, war verwundert über die Fehler", sagte Hettich-Walz, die bis zum letzten Schießen auf Rang drei gelegen hatte, im ZDF: "Ich war sicher, dass die treffen. Irgendwie soll es diese Saison nicht sein."
Preuß war beim letzten Rennen in Norwegen als Zuschauerin vor Ort, überreichte im Anschluss die große Kristallkugel an die bereits feststehende Gesamtweltcupsiegerin Lou Jeanmonnot (3/+1:17,9).
Dem deutschen Team brachte die Unterstützung der langjährigen Vorläuferin kein Glück. Vanessa Voigt (2 Strafrunden/+1:00,5 Minuten) landete auf Rang zwölf, Julia Tannheimer (2/+1:12,0) kam auf Position 14. Selina Grotian (4/+2:47,0) verpasste als 24. ein gutes Ende. Als beste Deutsche schloss Vanessa Voigt im Gesamtweltcup auf Rang 14 ab.
Im Massenstart setzte sich die Italienerin Lisa Vittozzi trotz eines Schießfehlers auf einer packenden Schlussrunde gegen die Schwedin Hanna Öberg (1/+4,2 Sekunden) durch, die damit ihren dritten Sieg im dritten Rennen am Holmenkollen knapp verpasste. Dritte wurde die Tschechin Tereza Vobornikova (1/+17,2). Als einzige Österreicherin im Feld landete Lisa Theresa Hauser (4/+2:13,5) auf Platz 19.
Simon gewinnt Kristallkugel
In der Disziplinwertung im Massenstart verteidigte die Französin Julia Simon (3/+26,8) mit Rang sechs ihren Vorsprung und sicherte sich die letzte offene kleine Kristallkugel.
In der Nationenwertung hatte sich das deutsche Team auf Platz fünf ins Ziel gerettet und damit die sechs Startplätze abgesichert. Nun geht es für die Biathletinnen in die lange Sommerpause, nach einigen Wochen Urlaub startet dann bereits wieder die Vorbereitung auf den kommenden Winter. Die Weltcup-Saison beginnt am 26. November in Kontiolahti, Höhepunkt wird die Weltmeisterschaft in Otepää vom 10. bis 21. Februar 2027.
