Bis zum letzten Schießen zeigte Österreichs Biathlon-Aushängeschild Lisa Hauser ein starkes Rennen und lag nach dem zweiten und dritten Anschlag jeweils auf Platz drei. „Es ist eine vergebene Chance, aber ich kann trotzdem mit Selbstvertrauen ins nächste Rennen gehen“, sagte sie im ORF-Interview mit Blick auf den Sprint am Samstag.
"Heute tut es weh, es wäre etwas möglich gewesen. Das Rennen war bis auf die eine Stehendserie positiv. Ich bin zum letzten Schießen nicht zu schnell hingelaufen, aber der erste ist nicht gekommen, und dann hat es mich mental zerfressen. Ich habe dann immer im falschen Moment abgedrückt, obwohl ich nicht die Zielscheibe gesehen habe“, führte Hauser aus. Für eine Medaille wäre ein fehlerfreier letzter Anschlag notwendig gewesen – auf Bronze fehlten letztlich 2:17,6 Minuten.
Simon überragend, Hristova sorgt für Überraschung
In überragender Manier sicherte sich Julia Simon die Goldmedaille. Die Französin kam mit fast einer Minute Vorsprung auf ihre Teamkollegin Lou Jeanmonnot ins Ziel. Rang drei ging überraschend an die fehlerlose Bulgarin Lora Hristova. Die 22-Jährige lieferte eine hervorragende Lauf- und Schussleistung ab und verwies die Deutsche Vanessa Voigt auf Platz vier.
Anna Gandler wurde mit zwei Strafminuten und 3:34,5 Minuten Rückstand 32. Tamara Steiner (ebenfalls zwei Fehler) belegte Rang 44, Anna Andexer mit fünf Fehlschüssen Platz 62.
