Österreichs Neo-Head Coach Aramis Naglic begann in der mit 4.500 Zuschauern ausverkauften Polsat Plus Arena in Gdynia mit Bogic Vujosevic, Sebastian Käferle, Edi Patekar, Marvin Ogunsipe und Sylven Landesberg – der zweitbeste Scorer der Basketball Superliga sorgte dann auch für die ersten Punkte der Begegnung. Folgend gehörte die Anfangsphase den Polen, die einen 14:0-Run auf das Parkett legten.
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Rot-Weiß-Rot fand dann aber über den Wurf von außen seinen Rhythmus: Renato Poljak und zweimal Erol Ersek trafen – und brachten Österreich bis zum Viertelende auf 18:22 heran.
Im zweiten Abschnitt blieb die Mannschaft um Top-Scorer Landesberg weiterhin hochprozentig von außerhalb der Dreipunktelinie – zur Pause lag die Trefferquote bei acht von 14. Damit blieb Österreich, das defensiv vermehrt auch auf eine Zonen-Verteidigung setzt, in Schlagdistanz und lag zur Pause nur 39:43 zurück.
Polen zog erst im Schlussviertel davon
Die zweite Halbzeit begann Kapitän Vujosevic mit einem ganz wilden Dreipunkter 42:43. Österreich forderte den EM-Sechsten, hielt gegen die physische Spielweise tapfer dagegen.
Wenig später schied Big-Man Ogunsipe nach einer im Kampf um einen Offensivrebound erlittenen Verletzung aus – auch davon erholte sich die Naglic-Truppe, die weiterhin mit viel Intensität dagegenhielt. Erst in den letzten 50 Sekunden des dritten Viertels setzte Polen mit zwei Stopps gegen Landesberg und vier Fastbreak-Punkten zum vorentscheidenden Run an.

Bis zum Ende blieb Österreich zwar dran, ein weiteres Comeback ließ Polen, bei denen Debütant Jerrick Harding mit 32 Punkten überragte, nicht mehr zu.
"Polen hat verdient gewonnen“, resümiert Head Coach Aramis Naglic, aber hält auch fest: „Wir haben über 40 Minuten gegen eine sehr physische Mannschaft dagegengehalten – das ist nicht selbstverständlich und zeigt, welchen Kampfgeist und Willen meine Mannschaft hat. Ich bin sehr stolz auf diese Leistung. Es war ein guter Start in die WM-Qualifikation.“
Für Österreich geht die Qualifikation am Montag, 1. Dezember 2025, 20:20 Uhr mit einem Heimspiel gegen Lettland weiter. Die Partie gegen den EM-Teilnehmer, der am Freitagabend daheim den Niederlanden mit 78:86 unterlag, wird in der Sport Arena Wien gespielt.
