Dukes-Siegesserie gerissen
Bei den Bulls war heute erstmals Alex Gross dabei und durfte direkt starten. Der 2,08 Meter große Neuzugang kam in knapp 27 Minuten auf sechs Zähler. Vitalii Zotov (19 Punkte) war es, der das Spiel mit zwei Dreiern in Folge eröffnete.
Die Dukes waren zwar gewohnt bissig in der Verteidigung, offensiv fielen heute aber nur Milos Vranes (23 Punkte) und Nico Zeleznik (16 Punkte) positiv auf. Im zweiten Viertel zogen die Bullen, bei denen fünf Spieler zweistellig anschrieben, bis zur Pause auf +18 davon.
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In der zweiten Halbzeit kämpften sich die Dukes zwar wieder ins Spiel zurück, die Siegesserie von elf Spielen in Folge gegen die Kapfenberger konnten sie aber nicht mehr retten. Somit fixierten die Bulls den Einzug in die Playoffs.

„Zuerst einmal Gratulation an meine Spieler und an die Fans, es war heute wirklich eine Freude in der Halle spielen zu dürfen. Wir haben es geschafft, den Fokus zu wahren und den Dukes die Dreier wegzunehmen. Sie sind ein guter Gegner, aber wir waren gut vorbereitet“, freut sich auf Coach Klym Artamonov über die Top-6.
Wels gelingt Revanche
Nach der deutlichen Niederlage in der Hinrunde präsentierten sich die Welser am Samstag gewohnt aggressiv in der Defensive, man konnte die Grazer zu 19 Ballverlusten zwingen. In der Offensive traf man vor allem von der Dreierline stark (40,74%) und gewann so auch laut Graz-Coach Ervin Dragsic verdient.
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"Gratulation an meine Mannschaft zu einer sehr soliden Leistung in der zweiten Halbzeit, vor allem defensiv haben wir einiges richtig gemacht. In Anbetracht dessen, dass leider nie alle Spieler ganz fit sind bei uns, sind die Leistungen in den zweiten Halbzeiten umso beeindruckender", meint Flyers-Coach Sebastian Waser nach dem Heimsieg.
Gunners-Triumph gegen Gmunden
Die Gunners, bei denen verletzungsbedingt Kapitän Sebastian Käferle die nächsten Wochen ausfällt, erwischten zuhause gegen die Swans einen guten Start und führten nach zehn Minuten mit fünf Punkten. Doch die Swans, die zuletzt auswärts ihre Probleme hatten, kämpften sich bis zur Halbzeitpause auf einen Punkt heran.
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Nach einer unauffälligen Anfangsphase war es dann Jerome Hunter, der gemeinsam mit Larry Wise und Daniel Friedrich die Schwäne in Führung brachte. Im Schlussviertel waren es dann lange Zeit die Oberösterreicher, die in Front waren und 90 Sekunden vor Schluss mit plus fünf schon fast wie die Sieger ausschauten.

Doch das Kämpferherz der Gunners wurde erneut zur Schau gestellt und Steals von Edi Patekar sowie ein Block von Florian Köppel ermöglichte es dem Meister, seine Heimserie auf zehn Siege in Folge auszubauen.
„Wir haben unseren Gameplan die meiste Zeit umgesetzt und uns im vierten Viertel zurückgekämpft. Ich glaube wir haben verdient gewonnen, ein großes Danke an die Fans für die Stimmung in der Halle“, freute sich Renato Poljak über den Erfolg.
Lions gewinnen Auswärtsderby
Die Lions gingen als Favorit in das Niederösterreich-Derby, konnte man doch die letzten fünf Spiele in der Liga gewinnen. Doch die Landeshauptstädter kamen mit Herz aufs Feld und führten nach zwanzig Minuten knapp mit einem Punkt. Im dritten Viertel kam aber dann die beste Zeit der Gäste, die dieses Wochenende auf den angeschlagenen Benedikt Güttl verzichten müssen.
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Angeführt von ihren Legionären entschieden die Lions den Abschnitt mit plus zehn für sich und ließen sich auch im Schlussabschnitt nicht mehr die Butter vom Brot nehmen.

"Sie sind vor allem zuhause ein gefährlicher Gegner und sollten eigentlich in der Tabelle besser dastehen. Ein unschöner Sieg ist trotzdem ein Sieg, aber wir müssen uns in vielen Bereichen noch verbessern. Die wichtigsten Spiele liegen jetzt noch vor uns", so Edgars Lasenbergs nach dem Arbeitssieg.
Bann gebrochen - Panthers feiern ersten Saisonsieg
Bei beiden Teams konnte ein Spieler sein Debüt geben: Valentin Pils bei den Panthers sowie Justin Edwards bei den Dragonz. Die bis dahin noch sieglosen Panthers schafften es mit ihrer kompakten Defense, die Burgenländer zu insgesamt 16 Ballverlusten zu zwingen und dadurch auch mit einer Führung in die Kabine zu gehen.
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Nach einem ausgeglichenen dritten Viertel setzten sich die Gastgeber im Schlussabschnitt schon zweistellig ab, ehe der Vizemeister mit einem 15:0-Run ins Spiel zurückkämpfen konnte.

Die Crunchtime war dann nichts für schlechte Nerven. die Führung wechselte hin und her, vor allem Neuzugang Edwards (19 Punkte) sorgte für wichtige Scores aufseiten der Gäste. Es war dann aber der andere Debütant, der den entscheidenden Wurf traf. Mit seinem Dreipunkter zum 85:81 17 Sekunden vor Spielende konnte Valentin Pils den ersten Saisonsieg der Fürstenfelder sicherstellen.
„Ich denke ein hochverdienter Sieg, auch wenn Eisenstadt am Schluss noch einmal die Chance hatte, das Ding zu drehen. Ein Riesenkompliment an meine Mannschaft, die sich diesen ersten Heimsieg nach gefühlt hundert Jahren redlich verdient hat“, strahlte Panthers-Coach Pit Stahl nach dem erlösenden Sieg.

