Basketball Superliga: Gunners siegen im Topspiel, Swans fertigen Dragonz ab

BC Vienna feiert gegen die Dukes einen wichtigen Heimsieg
BC Vienna feiert gegen die Dukes einen wichtigen HeimsiegBasketball Austria / Andreas Pichler

Am 7. Spieltag der win2day Basketball Superliga Zwischenrunde feierte Oberwart einen Statement-Sieg in Kapfenberg. Zudem waren auch Wels und Wien erfolgreich. In der Qualigruppe erlitt Eisenstadt ein Debakel.

Dem parallel in der ABA League engagierten BC Vienna reichte schlussendlich nach zuletzt drei BSL-Niederlagen in Folge ein 15:2-Start ins zweite Viertel, um auch das vierte Duell in Folge mit den Niederösterreichern für sich zu entscheiden. Nach 20 Spielminuten lagen die Wiener bereits mit plus 13 in Führung, nach 30 Minuten waren es 15 Zähler Vorsprung.

Zum Matchcenter: BC Vienna - Klosterneuburg Dukes

Doch die Dukes gaben nicht auf und kämpften sich Punkt um Punkt wieder heran. Knapp drei Minuten vor Ende waren die Klosterneuburger auf vier Zähler dran, ehe zwei Ausschlüsse bei den Dukes das Momentum stoppte. Die Gastgeber zogen wieder davon und kehrten auf die Siegerstraße zurück.

 

 

"Wir haben das Spiel lange kontrolliert, es dann aber fast ein bisschen aus der Hand gegeben. Gregor Glas, den wir lange vermisst haben, hat uns das Spiel gerettet. ich glaube, wir haben am Ende verdient gewonnen", so Wien-Coach Mike Coffin.

Gunners zurück auf der Siegerstraße

Die Gunners drehten das Topspiel in Kapfenberg nach starker zweiter Halbzeit und zwangen die Bulls (69:80) erstmals seit Monaten in eigener Halle in die Knie. Nach kontrollierter erster Hälfte verloren die Steirer nach Seitenwechsel den Rhythmus.

Zum Matchcenter: Kapfenberg Bulls - Oberwart Gunners

Oberwart agierte physischer und zog das Momentum klar auf seine Seite, während Kapfenberg vor allem an mangelnder Konzentration und entscheidenden Fehlern im Schlussabschnitt scheiterte.

"Es ist schön, wieder auf der Siegerstraße zu sein. Wir haben die Arbeit im Training gut umgesetzt, aber dennoch ein paar kleine Fehler gemacht, die wir natürlich vermeiden können. Es ist wichtig, dass wir zu Selbstvertrauen und Rhythmus gefunden haben. Das wollen wir in die nächsten Spiele mitnehmen", zog Gunners-Center Daniel Köppel Bilanz.

 

 

Wels behält gegen Graz die Oberhand

Die Flyers Wels führten gegen UBSC Graz nach drei gespielten Minuten mit 11:2. Die Steirer kamen im Laufe des ersten Viertels besser ins Spiel und verkürzten auf 23:21. Die Flyers setzten aber im zweiten Spielabschnitt nach, trafen im Gegensatz zu den Grazern von außen hochprozentig und bauten den Vorsprung erstmals zweistellig aus.

Zum Matchcenter: Flyers Wels - UBSC Graz

Nach der Pause verwalteten die Welser den Vorsprung geschickt und hatten bis acht Minuten vor Schluss das Spiel stets unter Kontrolle. Danach riskierte der UBSC mehr und kam kurz vor Schluss nochmals auf drei Punkte heran. Die Steirer kämpften bis zum Ende, eine Wende schafften sie aber nicht mehr und Wels gewann verdient.

 

 

Wels-Headcoach Sebastian Waser gratulierte seiner Mannschaft nach dem Spiel: "Wir haben das Spiel drei Vierteln lang super kontrolliert, im Schlussabschnitt sind wir aufgrund der kürzeren Rotation ein wenig eingebrochen. Dennoch ein wichtiger Heimsieg, auf den man aufbauen kann."

 

Basketball Superliga: Die Tabelle der Platzierungsrunde
Basketball Superliga: Die Tabelle der PlatzierungsrundeFlashscore

 

Lions gewinnen Derby klar

Die Traiskirchen Lions sorgten im Niederösterreich-Derby bereits in der ersten Halbzeit für klare Verhältnisse und setzten sich in St. Pölten (107:87) durch. Gleich fünf Spieler scorten zweistellig, angeführt von Kris Monroe (26 Punkte).

Zum Matchcenter: SKN St. Pölten Basketball - Traiskirchen Lions

"Wir haben vor allem in der ersten Hälfte unseren Rhythmus gefunden", so Monroe, während Teamkollege David Hofstädter ergänzte, dass man sich früh absetzen konnte, auch wenn "die Intensität zwischenzeitlich etwas nachgelassen hat".

 

 

Gmunden führt Eisenstadt vor

Noch deutlicher fiel die Partie in Eisenstadt aus, wo die Swans Gmunden ihrer Favoritenrolle eindrucksvoll gerecht wurden und sich mit 103:64 durchsetzten. Nach einer noch ausgeglichenen ersten Halbzeit drehten die Oberösterreicher nach der Pause auf und entschieden das Spiel mit einem dominanten dritten Viertel.

Zum Matchcenter: Eisenstadt Dragonz - Swans Gmunden

Gleich drei Spieler – Jerome Hunter, Jeameril Wilson und Larry Wise – erzielten jeweils 20 Punkte, dazu überzeugten die Swans mit klarer Reboundüberlegenheit und nur sieben Ballverlusten.

 

 

"In der zweiten Halbzeit haben wir unser Level deutlich angehoben", so Headcoach Nabil Murad, während sein Gegenüber Edgar Nubiola die Leistung seiner Mannschaft kritisch einordnete: "Das war nicht unser Anspruch – wir wussten, wen wir kontrollieren müssen, haben es aber nicht geschafft."

 

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