Basketball Superliga: Bulls streben ersten Erfolg gegen Flyers an

Basketball Superliga: Bulls streben ersten Erfolg gegen Flyers an
Basketball Superliga: Bulls streben ersten Erfolg gegen Flyers anBasketball Austria / Michael Filippovits

Die erste Runde der Platzierungs- und Qualifikationsphase ist abgeschlossen und mit den Bulls Kapfenberg gibt es einen neuen Spitzenreiter in der win2day Basketball Superliga. Mit einem Sieg im direkten Duell könnten die Flyers Wels die Steirer aber wieder überholen und – vorausgesetzt, die Oberwart Gunners verlieren gleichzeitig – die Tabellenführung übernehmen.

Wels bittet zum Topspiel

Zum Matchcenter: Flyers Wels vs. Bulls Kapfenberg

Im Topspiel der Runde treffen die Flyers Wels auf die Bulls Kapfenberg. Die Oberösterreicher konnten in dieser Saison bisher alle drei Duelle (2x Meisterschaft und Cupfinale) für sich entscheiden und sind somit der „Angstgegner“ des neuen Tabellenführers.

Das Team von Coach Klym Artamonov spielt sich aber immer besser ein und wird den Flyers wieder einen Kampf auf Biegen und Brechen liefern. "Wir treffen wieder auf Wels nach dem Cup Finale, das wird mit Sicherheit ein spannendes Duell. Wels ist physisch stark, bringt viel Energie. Da müssen wir die richtigen Antworten finden und vor allem 40 Minuten lang fokussiert sein, um sie besiegen zu können“, so der Bull-Coach vor dem Spiel.

Dukes plagen Personalsorgen

Zum Matchcenter: BK Dukes vs. BC Vienna

Weiterhin mit Verletzungsproblemen kämpfen die BK Dukes. Nachdem Starspieler Sylven Landesberg bereits seit Monaten außer Gefecht ist, verletzte sich auch Dragan Bjeletic und kann in dieser Saison nicht mehr eingesetzt werden. Zudem ist mit Dragan Stajic der Starting-Pointguard derzeit angeschlagen. Der BC Vienna kommt mit breiter Brust nach Klosterneuburg, die Wiener besiegen die Oberwart Gunners deutlich und greifen die Top-3 an. Im Spiel gegen den amtierenden Meister stach vor allem Luka Asceric hervor, der acht seiner 12 Dreierversuche traf und insgesamt 31 Punkte beisteuerte.

Dukes-Headcoach Damir Zeleznik gibt sich kämpferisch: "Wien ist eine der besten, wenn nicht die beste Mannschaft der Liga und unsere Personalsituation ist unverändert. Wir haben in Kapfenberg leider nur 30 Minuten eine solide Leistung abgerufen. Im letzten Viertel ist uns leider die Kraft ausgegangen. Gegen Wien wird es nötig sein, 40 Minuten fokussiert zu spielen. Wie in den letzten Spielen werden wir alles geben, um die große Überraschung zu schaffen.“

Auch Oberwart kann nicht aus dem Vollen schöpfen

Zum Matchcenter: Oberwart Gunners vs. UBSC Graz

Neben dem weiterhin verletzten Kapitän Sebastian Käferle mussten die Oberwart Gunners im Spiel gegen BC Vienna auf Ian Martinez, Glenn Taylor und Jonathan Knessl verzichten. Die Burgenländer hielten sich wacker, mussten die Wiener aber im dritten Viertel ziehen lassen und verloren. Anders dagegen der nächste Gegner: UBSC Graz deklassierte die Flyers Wels und feierte einen 100:72-Sieg. Vor allem vor der Pause fanden die Oberösterreicher kein Mittel gegen die Steirer und waren bereits weit im Rückstand.

Gunners-Spieler Nick Weinhandl selbstbewusst: "Wir haben in Wien über weite Strecken ein richtig gutes Spiel gezeigt und daran wollen wir anknüpfen. Gegen Graz haben wir noch eine Rechnung offen, aber wir sind bereit, alles auf dem Feld zu lassen und uns vor heimischem Publikum den Sieg zu holen.“

 

Spielplan der 2. Zwischenrunde
Spielplan der 2. ZwischenrundeFlashscore

 

Panthers zu Gast in Fürstenfeld

Zum Matchcenter: SKN St. Pölten Basketball vs. Panthers Fürstenfeld

14 Tage nach dem Sieg im Grunddurchgang gegen die Panthers Fürstenfeld trifft der SKN St. Pölten Basketball zu Hause auf die Steirer. Diese haben sich zwischenzeitlich aber eine Portion Selbstvertrauen gegen Eisenstadt geholt und den Auftakt in die Qualifikationsrunde erfolgreich bestritten. Wollen die Niederösterreicher noch um den Einzug ins Viertelfinale kämpfen, ist ein Sieg Pflicht. Panthers-Headcoach Pit Stahl will Revanche für die Niederlage: "Eine schwierige Aufgabe in St. Pölten, denn Jonathan Wess wird aufgrund einer Wadenverletzung nicht zur Verfügung stehen. Trotz des extrem dünnen Kaders wollen wir aber eine bessere Leistung abliefern als bei der knappen Niederlage.“

Dragonz mit neuem Trainer

Zum Matchcenter: Swans Gmunden vs. Eisenstadt Dragonz

Die Eisenstadt Dragonz zogen Anfang der Woche die Notbremse und trennten sich vom bisherigen Headcoach Felix Jambor, bis Saisonende übernimmt das Team der Assistant Edgar Nubiola. Damit kommt es zum Duell der bisher (Amts-)Jüngsten Trainer, denn die Swans Gmunden wechselten erst zwei Runden davor den Headcoach. Seit der Rochade läuft es bei den Schwänen wieder besser und sie gewannen die beiden letzten Grunddurchgangs-Spiele gegen Wien und Graz. Mit einem Sieg würden die Swans die Viertelfinal-Tür bereits weit aufmachen.

Neo-Headcoach Edgar Nubiola vor den Spiel: "Gmunden hat in den letzten beiden Spielen sehr gut gespielt, und das Spiel am Samstag gegen sie wird nicht einfach, zumal wir auswärts antreten müssen. Wir müssen uns auf unsere individuellen Aufgaben in der Eins-gegen-Eins-Verteidigung konzentrieren, zusammenhalten und als Team spielen. Aufgrund von Verletzungen hatten wir nicht die optimale Trainingswoche, aber wir müssen das Beste daraus machen."