Er finde es "verrückt, dass manche Leute es darstellen oder so klingen lassen, als sei es akzeptabel. Als sei die Ermordung von Zivilisten akzeptabel", betonte Wembanyama sichtlich bewegt. Er stelle sich angesichts der Nachrichtenlage "tiefgehende Fragen" über sein Leben. Ins Detail wollte der 22-Jährige aus Vorsicht allerdings nicht gehen: "Ich bin Ausländer in diesem Land. Ich lebe hier. Aber ich bin besorgt. Es ist furchtbar."
Am 7. Januar war in Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota zunächst die unbewaffnete Renée Good in ihrem Auto erschossen worden. 17 Tage später folgten die tödlichen Schüsse vermummter Einsatzkräfte auf Alex Pretti. Beide waren US-Bürger und wurden 37 Jahre alt. Regierungsmitglieder begründeten die Tötung jeweils mit Notwehr.
