100: Walker Kessler (Los Angeles Lakers) -4 Plätze
Sein Wechsel nach Los Angeles hat ihm den Verbleib im Ranking garantiert. Mit einem Passgeber vom Format eines Luka Dončić an seiner Seite wird der Center zwangsläufig besser in Szene gesetzt. Allerdings blickt Kessler auf eine verletzungsbedingt nahezu komplett ausgefallene Saison zurück – und auch der Abschied aus Utah verlief alles andere als geräuschlos. Kann der einst als Defensive Player of the Year gehandelte Big Man wieder das Niveau erreichen, das die hohen Ansprüche in LA erfordern?
Stats 2025/2026: 14,4 Punkte, 10,8 Rebounds, 1,8 Blocks (5 Spiele).
Realistisches Ziel 2026/2027: 16 Punkte, 12 Rebounds, 2,5 Blocks.
99: Immanuel Quickley (Toronto Raptors) -25 Plätze
Je länger das Kapitel dauert, desto zäher wird es. Der Wechsel nach Toronto sollte Quickley als fest eingeplantem Starting Point Guard neuen Schwung verleihen – doch die erhoffte Leistungsexplosion blieb aus. Seine Statistiken zeigen nach unten, sein Einfluss schwindet, und die viel beachtete Rückkehr von Kawhi Leonard dürfte ihn weitere Anspiele kosten. Mittlerweile fällt es schwer zu glauben, dass in ihm mehr steckt als ein solider Rollenspieler.
Stats 2025/2026: 16,4 Punkte bei 37,4 Prozent Dreierquote, 5,9 Assists (70 Spiele).
Realistisches Ziel 2026/2027: 18 Punkte, 8 Assists.
98: VJ Edgecombe (Philadelphia 76ers) NEUZUGANG
Als Nummer drei des Drafts 2025 ging Edgecombe mit hohen Erwartungen in seine Premierensaison – und lieferte ab. Schon jetzt ließ er mehrfach aufblitzen, welches Potenzial in ihm steckt. Mit den namhaften Verpflichtungen von Jaylen Brown und LeBron James steht seine Rolle im zweiten Jahr jedoch auf wackligen Beinen: Welchen Platz der Youngster im neuen Star-Ensemble der 76ers einnehmen wird, ist völlig offen.
Stats 2025/2026: 16 Punkte bei 43,8 Prozent Wurfquote, davon 35,4 Prozent von der Dreierlinie, 1,4 Steals (75 Spiele).
Realistisches Ziel 2026/2027: 19 Punkte, 50 Prozent Wurfquote, 40 Prozent Dreierquote.
97: Jrue Holiday (Portland Trail Blazers) -12 Plätze
Mit der Ankunft von Ja Morant und der Rückkehr von Damian Lillard schien die Rolle für den Veteranen zunächst überschaubar. In Portland pfeifen es die Spatzen jedoch von den Dächern: Das Zusammenspiel der beiden Star-Guards hakt defensiv gewaltig. Genau hier schlägt die Stunde des zweifachen All-Stars, der in der Verteidigung nach wie vor eine Bank ist – und seinen beiden Konkurrenten darin einiges voraushat. Als defensives Ankerzentrum sollte Holiday seinen festen Platz in der Rotation sicher haben.
Stats 2025/2026: 16,3 Punkte bei 45,1 Prozent Wurfquote, davon 37,8 Prozent von der Dreierlinie, 6,1 Assists (53 Spiele).
Realistisches Ziel 2026/2027: 18 Punkte, 8 Assists.
96: Myles Turner (Milwaukee Bucks) -44 Plätze
Eigentlich sollte Turner im vergangenen Sommer gemeinsam mit Giannis Antetokounmpo ein unüberwindbares Bollwerk in Milwaukees Zone bilden. Doch seit der Grieche in Richtung Florida abgewandert ist, steht die Franchise vor dem Rebuild. Der Center, der zuvor seine gesamte Karriere bei den Pacers verbracht hatte, fand sich in der neuen Umgebung überhaupt nicht zurecht. Wie sieht seine Zukunft ohne den etablierten Franchise-Player aus? Ein dominanter Einfluss scheint unwahrscheinlich, doch statistisch könnte es für ihn zumindest wieder aufwärtsgehen.
Stats 2025/2026: 11,9 Punkte bei 44 Prozent Wurfquote, davon 38,3 Prozent von der Dreierlinie, 5,3 Rebounds, 1,6 Blocks (71 Spiele).
Realistisches Ziel 2026/2027: 15 Punkte, 10 Rebounds, 2 Blocks.
95: Michael Porter Jr (Brooklyn Nets) -12 Plätze
Vor acht Jahren noch als absolutes Ausnahmetalent gehandelt, blickt MPJ zwar auf einen Meistertitel mit Denver zurück, musste aber immer wieder mit Verletzungen und Formschwankungen kämpfen. Als erste Option in einem sich neu orientierenden Nets-Team wächst sein Marktwert für andere Contender zur Trade-Deadline. Die Frage bleibt jedoch, ob Brooklyn ihn in dieser Saison überhaupt ziehen lassen möchte.
Stats 2025/2026: 24,2 Punkte bei 46,3 Prozent Wurfquote, davon 36,3 Prozent von der Dreierlinie, 7,1 Rebounds (52 Spiele).
Realistisches Ziel 2026/2027: 25 Punkte bei 50 Prozent Wurfquote.
94: Dyson Daniels (Atlanta Hawks) -41 Plätze
Nach seiner Auszeichnung zum Most Improved Player folgte für Daniels die ernüchternde Rückkehr auf den Boden der Tatsachen. Zwar verteidigt er weiterhin auf All-NBA-Niveau (Second Team), doch sein allgemeiner Einfluss auf das Spiel ist spürbar gesunken. Liegt es am Abgang von Trae Young, dem Durchbruch von Jalen Johnson, dem Comeback von CJ McCollum – oder hat er sein Leistungslimit schlichtweg schon erreicht? Die kommende Spielzeit wird Gewissheit bringen.
Stats 2025/2026: 11,9 Punkte, 2 Steals (76 Spiele).
Realistisches Ziel 2026/2027: 15 Punkte, DPOY-Kandidat
93: Brandon Miller (Charlotte Hornets) -3 Plätze
Für ein abschließendes Urteil ist es bei der ehemaligen Nummer zwei des Drafts natürlich zu früh. Dennoch schaut die Liga genau hin – erst recht beim Blick auf den damaligen First-Pick. Charlotte überraschte zwar als Kollektiv, doch Miller konnte der Mannschaft selten seinen Stempel aufdrücken. Nach dem Abgang von LaMelo Ball schlägt nun die Stunde der Wahrheit: Kann er das Team wie prognostiziert als Go-to-Guy anführen? Zum jetzigen Zeitpunkt wirkt das eher unwahrscheinlich.
Stats 2025/2026: 20,2 Punkte bei 43,5 Prozent Wurfquote, davon 38,3 Prozent von der Dreierlinie (65 Spiele).
Realistisches Ziel 2026/2027: 25 Punkte
92: Nickeil Alexander-Walker (Atlanta Hawks) NEUZUGANG
NAW war eine der großen Überraschungen der abgelaufenen Saison. Sein Wechsel nach Georgia verlieh seiner Karriere den nötigen Anschub und brachte ihm prompt den Titel des Most Improved Player ein. Nun folgt die Königsdisziplin: die Bestätigung. Dass dieser Schritt kein Selbstläufer ist, zeigt das Beispiel seines Teamkollegen Dyson Daniels. Auch bei NAW bleibt abzuwarten, wie stabil er seine Leistungen halten kann und welche Rolle ihm im Hawks-Backcourt nach der Trae-Young-Ära zufällt.
Stats 2025/2026: 20,8 Punkte bei 45,9 Prozent Wurfquote, davon 39,9 Prozent von der Dreierlinie (78 Spiele).
Realistisches Ziel 2026/2027: 22 Punkte.
91: Naz Reid (Charlotte Hornets) +8 Plätze
Der ehemalige Sixth Man of the Year erwies sich in Minnesota stets als verlässliche Stütze, wurde von den Timberwolves jedoch für LaMelo Ball eingetauscht. Erstmals in seiner Karriere verlässt Reid damit Minneapolis und schließt sich einem der spannendsten Teams der Liga an. Völlig offen ist dabei sein Einsatzgebiet: Wird er mit Moussa Diabaté um Minuten konkurrieren oder gemeinsam mit ihm auf dem Parkett stehen? Ohne einen klassischen Spielmacher im Kader stellt sich zudem die Frage, wer ihn in der Offense in Szene setzen wird.
Stats 2025/2026: 13,6 Punkte bei 45,6 Prozent Wurfquote, davon 36,2 Prozent von der Dreierlinie, 6,2 Rebounds (77 Spiele).
Realistisches Ziel 2026/2027: 16 Punkte, 10 Rebounds.
