Boston Celtics 89:111 New York Knicks
Angeführt von einem überragenden Jalen Brunson (31 Punkte) und einem energiegeladenen Josh Hart (19 Punkte) ließ New York den Celtics keine Chance. Nach den ersten sechs Minuten gerieten die Gastgeber nie mehr in Rückstand. Besonders beeindruckend: ein 20:7-Lauf zum Ende des dritten Viertels, der das Spiel endgültig kippte. Brunson legte im Schlussabschnitt noch einmal zehn Punkte in Serie nach – vier Minuten vor Schluss war der Vorsprung auf 23 Zähler angewachsen.
Boston, zuletzt fünfmal in Folge siegreich, fand offensiv nie seinen Rhythmus. Jaylen Brown (26) und Derrick White (19) stemmten sich zwar dagegen, doch 37 Prozent Trefferquote und magere 17,1 Prozent von der Dreierlinie waren zu wenig. Die Knicks trafen starke 40 Prozent ihrer 45 Dreier – und entschieden das direkte Duell zweier Top-Teams im Osten klar für sich.
Minnesota Timberwolves 96:115 Los Angeles Clippers
Die Los Angeles Clippers gewannen auch ohne James Harden bei den Minnesota Timberwolves mit 115:96. Kawhi Leonard präsentierte sich dabei in überragender Form. Der zweifache NBA-Champion erzielte 41 Punkte, dazu kamen acht Rebounds und vier Steals. Er wollte "einfach aggressiv sein. Meine Teamkollegen vertrauen mir", sagte Leonard. Bei den Wolves war Anthony Edwards mit 23 Punkten bester Werfer.
Die Clippers hatten kurz vor dem Ende der NBA-Transferperiode den elfmaligen Allstar Harden abgegeben. Der 36-Jährige wechselte zu den Cleveland Cavaliers, dem neuen Klub von Nationalmannschaftskapitän Dennis Schröder.
Washington Wizards 101:132 Miami Heat
Miami ließ nach zwei Niederlagen in Folge die Muskeln spielen. Kasparas Jakucionis war mit sechs von sechs Dreiern (22 Punkte) eiskalt, Bam Adebayo steuerte ebenfalls 22 Punkte bei. Nach frühem Neun-Punkte-Rückstand drehten die Heat mächtig auf und führten zur Pause bereits 74:52. Das Rebound-Duell in Hälfte eins? 36:22 für Miami – pure Dominanz.
Im dritten Viertel brach Washington endgültig auseinander: zehn erzwungene Ballverluste, 107:75 vor dem Schlussabschnitt. Kel'el Ware (19 Punkte, 14 Rebounds) glänzte als Double-Double-Maschine. Für die Wizards war Tristan Vukcevic mit 14 Zählern bester Werfer, doch Verletzungen und fehlende Konstanz führten zur zweiten Niederlage in Serie.
Toronto Raptors 122:104 Indiana Pacers
Toronto bleibt auf Kurs. Scottie Barnes dominierte mit 25 Punkten und 14 Rebounds, traf 12 seiner 20 Würfe und füllte den Statistikbogen mit sechs Assists, vier Blocks und zwei Steals eindrucksvoll aus. Die Raptors stehen nun bei 32:22 – zehn Spiele über .500 – und feierten ihren zweiten Sieg in Serie.
Auch RJ Barrett (20 Punkte) lieferte ab, während Debütant Trayce Jackson-Davis in nur 15 Minuten ein Double-Double auflegte. Indiana hingegen steckt tief im Tabellenkeller. Pascal Siakam war mit 18 Punkten bester Scorer, doch die vierte Niederlage in Folge lässt sie nun bei 13:40 herumdümpeln.
