Zum Hauptinhalt springen

Bitterer Fehlstart: Österreich verliert EuroBasket-Auftakt auf Zypern

Teamchef Naglic war nicht erfreut
Teamchef Naglic war nicht erfreutČTK / imago sportfotodienst / Roman Koksarov

Österreichs Basketball-Herren sind mit einer Niederlage in die Vorqualifikation zur EuroBasket 2029 gestartet. Das ÖBV-Team verlor auf Zypern mit 72:77 und steht damit bereits im Heimspiel gegen Nordmazedonien unter Druck.

Österreichs Basketball-Nationalteam hat den Auftakt in die FIBA EuroBasket 2029 Pre-Qualification verpatzt. Die Mannschaft von Head Coach Aramis Naglic musste sich am Donnerstag auf Zypern mit 72:77 geschlagen geben.

Zum Matchcenter: Zypern - Österreich

Österreich startete mit den Rückkehrern Bogic Vujosevic, Erol Ersek und Rashaan Mbemba sowie Edi Patekar und Florian Köppel. Ersek erzielte die ersten rot-weiß-roten Punkte, nach zehn Minuten lag das ÖBV-Team mit 20:16 voran.

Österreich verspielt Führung

Zu Beginn des zweiten Viertels kippte die Partie zunächst. Zypern startete mit einem 5:0-Lauf und ging wenig später mit 30:26 in Führung. Nach einer Auszeit von Naglic reagierte Österreich jedoch stark und antwortete mit einem 10:2-Lauf. Zur Halbzeit betrug der Vorsprung fünf Punkte.

 

Matchstatistik: Zypern - Österreich
Matchstatistik: Zypern - ÖsterreichFlashscore

 

Auch nach der Pause blieb die Begegnung eng. Vor allem Mbemba und Vujosevic hielten Österreich offensiv im Spiel. Sechs Minuten vor Schluss führte Rot-Weiß-Rot mit 64:60 und durfte auf einen erfolgreichen Start in die Vorqualifikation hoffen.

Doch in der entscheidenden Phase übernahm Zypern das Kommando. Vujosevic hielt mit einem Dreier dagegen, 78 Sekunden vor Schluss lag Österreich dennoch mit 67:71 zurück. Nordin Kapic brachte das ÖBV-Team noch einmal heran, die Gastgeber antworteten jedoch mit weiteren schwierigen Treffern und brachten den Sieg über die Zeit.

Naglic: „Wir sind enttäuscht“

„Wir sind enttäuscht. Am Ende hat es die individuelle Klasse ihrer Guards entschieden – sie haben die schwierigen Würfe getroffen“, bilanzierte Naglic. Vor allem defensiv sah der Teamchef Verbesserungspotenzial: „Insgesamt haben wir es verabsäumt, am defensiven Ende unsere Hausaufgaben zu erledigen.“

Positives nahm Naglic dennoch mit: „Es war eine solide Leistung. Wir waren gut vorbereitet, jeder hat seinen Job gemacht. Gratulation an meine junge Mannschaft für diesen toughen Fight.“

Viel Zeit zum Ärgern bleibt Österreich nicht. Bereits am Sonntag (16:05 Uhr) wartet in der Sport Arena Wien das Heimspiel gegen Nordmazedonien. Nach der Auftaktniederlage steht die ÖBV-Auswahl früh unter Zugzwang: Nur der Gruppensieger qualifiziert sich direkt für die eigentliche EM-Qualifikation. Die beiden anderen Teams müssen den Umweg über eine weitere Vorqualifikationsrunde nehmen.