Der auf dem Papier überdeutlichen Favoritenrolle wurden die Bayern sofort gerecht: Binnen sechs Minuten zog das Team von Svetislav Pesic auf 16:7 davon. Zwar mühte sich Chemnitz nach Kräften, fand jedoch kaum ein Mittel gegen den Spielfluss der Münchner. Zu kopflos agierten die Sachsen und konnten den Klassenunterschied in weiten Phasen des Spiels ohne die nötige Präzision am Korb nicht kaschieren.
Match-Center: Chemnitz vs. Bayern
Derweil überzeugten die Bayern wie so oft unter Disziplinfanatiker Pesic vor allem mit ihrer Defensivstärke. Dank ihrer zwischenzeitlich erdrückenden Rebound-Überlegenheit (25:12) brachten sie die Partie routiniert zu Ende.
Aufseiten der Münchner spielte vor allem Isiaha Mike an einstiger Wirkungsstätte groß auf. Der Ex-Chemnitzer war mit 16 Punkten bester Werfer. Yordan Minchev war treffsicherster Niners-Profi (12 Punkte).
In der Tabelle ziehen die Münchner somit weiter einsam ihre Kreise: Aufgrund der 86:92-Niederlage der Würzburg Baskets in Bamberg thronen die Bayern nun mit acht Punkten Vorsprung an der Spitze.
