Das hoch gehandelte Mercedes-Duo Kimi Antonelli und George Russell landete auf den Plätzen zwei und drei. Erst dahinter reihte sich Ferrari mit Lewis Hamilton und Charles Leclerc ein.
In der ersten Freitags-Session hatte es noch umgekehrt ausgesehen: Ferrari vorne, Mercedes und McLaren mit einigem Abstand. Vor dem Auftakt am Sonntag (5.00 Uhr MEZ/Sky) wirkt die Reihenfolge allerdings noch höchst wackelig.
Alle Piloten tasten sich an die neuen Boliden und vor allem an den neuen Hybridmotor heran. Nur noch die Hälfte der Leistung kommt aus dem Verbrenner, das verändert das Fahrverhalten deutlich.
Alonso "in einer schwierigen mentalen Verfassung"
Für Aston Martin indes kam es am Freitag in etwa so schlimm wie befürchtet. Das Team hatte zuvor große Probleme mit der Power Unit eingeräumt, die starken Vibrationen könnten gar zu Nervenschäden in den Händen der Fahrer führen.
Dieses fortwährende Problem "saugt alle Energie" aus dem Team, sagte Chef Adrian Newey am Freitag, er selbst fühle sich "machtlos", Ex-Weltmeister Fernando Alonso befinde sich "in einer schwierigen mentalen Verfassung".

Am Mittag fuhren beide quasi gar nicht, am Nachmittag kamen sie immerhin auf eine zweistellige Rundenzahl. Mit Rückständen von mehr als 5 Sekunden ist derzeit aber fraglich, ob sie überhaupt die nötigen Rundenzeiten für eine Rennteilnahme erreichen können.
Vergleichsweise klein waren da die Probleme von Max Verstappen und Lando Norris. Die Titelrivalen der vergangenen Saison landeten auf den Plätzen sechs und sieben.

