Mercedes ist "zu schnell"
"Das Auto ist echt zum Leben erwacht heute, ein wirklich guter Tag", sagte George Russell. Allerdings hatte die Konkurrenz schon während der Trainings vermutet, dass Mercedes sein volles Potenzial noch gar nicht zeigte.
Dritter wurde Isack Hadjar in seinem ersten Qualifying im Red Bull, einen Angriff auf Mercedes wollte der Franzose nicht ausrufen. "Sie sind zu schnell im Moment, ich will meine Position halten", sagte er.
Auf Rang vier landete Charles Leclerc im Ferrari, dahinter die beiden McLaren: Oscar Piastri setzte sich vor Weltmeister Lando Norris durch. Lewis Hamilton wurde im anderen Ferrari Siebter.
Enttäuschung für Verstappen – Hülkenberg überrascht positiv
Max Verstappen wird vom Ende des Feldes starten. Der viermalige Weltmeister verlor gleich zu Beginn seiner ersten schnellen Runde die Kontrolle über seinen Red Bull, der hart in die Streckenbegrenzung einschlug. Verstappen konnte das Auto selbständig verlassen.
Audi legte indes ein beachtliches erstes Formel-1-Qualifying seiner Geschichte hin. Nico Hülkenberg fuhr auf Rang elf und verpasste den dritten Durchgang um nur acht Hundertstelsekunden, Teamkollege Gabriel Bortoleto schnappte ihm dort den letzten Platz weg und wurde Zehnter. Erklärtes Ziel für Audi ist es, im ersten Jahr regelmäßig in die Punkteränge zu fahren.
Die Formel 1 geht in diesem Jahr mit einem komplett neuen Reglement an den Start, die Autos sind kleiner und leichter, noch gravierender ist aber der Einschnitt beim Hybrid-Antrieb: Fast die Hälfte der Energie kommt jetzt aus einem Elektromotor.
