Grund dafür sei "eine umfassende Neubewertung der Entwicklungen der vergangenen Monate", teilte der SFV mit, die Entscheidung fiel bereits bei der letzten Sitzung des Verbandes am 25. September: "Aus Sicht des SFV werfen verschiedene Vorgänge grundlegende Fragen zu Führung, Governance, Transparenz und Entscheidungsprozessen innerhalb der FIFA auf."
Infantino wurde im Kanton Wallis geboren
Damit schließt sich der SFV einer Reihe europäischer Länder wie Frankreich, Italien und England an, die dem aus dem Kanton Wallis stammenden Schweizer bereits vor mehreren Wochen öffentlich die Unterstützung entzogen hatten.
Gegenwind gibt es indes von allen Seiten, auch Europas Top-Ligen haben sich inzwischen in den Machtkampf beim Weltverband eingemischt und umfassende Erneuerungen gefordert.
"Für den SFV sind Glaubwürdigkeit, Transparenz, Rechenschaftspflicht sowie der wirksame Einbezug der statutarisch zuständigen Organe unverzichtbare Voraussetzungen für das Vertrauen in die Führung des internationalen Fußballs und die Integrität der FIFA", hieß es in der Mitteilung der Schweizer weiter.
Diese Grundlage sehe der Zentralvorstand "heute nicht mehr als erfüllt an". Jedoch bedeute der Entscheid "keine Abkehr von der konstruktiven Zusammenarbeit innerhalb der FIFA und der internationalen Fußballgemeinschaft".
