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500.000 Dollar Strafe: NFL sperrt 49ers-Besitzer Jed York nach Prostitutions-Affäre

49ers-Besitzer Jed York muss eine Sperre und eine hohe Geldstrafe hinnehmen.
49ers-Besitzer Jed York muss eine Sperre und eine hohe Geldstrafe hinnehmen.Andrew Milligan, PA Images / Alamy

Jed York ist als Besitzer der San Francisco 49ers von der NFL für sechs Spiele gesperrt und mit einer Geldstrafe von 500.000 US-Dollar belegt worden. Das gab die US-Football-Liga am Freitag bekannt. Grund für die Sanktionen ist eine Festnahme im August wegen eines Sittlichkeitsdelikts.

Wie US-Medien berichteten, war der 46-Jährige am 23. August im US-Bundesstaat Ohio festgenommen worden. York soll auf eine Anzeige auf einer einschlägigen Prostitutions-Website geantwortet haben, um sexuelle Handlungen in einer Wohnwagensiedlung zu vereinbaren.

Im anschließenden Verfahren wurden die ursprünglichen Vorwürfe auf ordnungswidriges Verhalten sowie den Besitz von Tatwerkzeugen herabgestuft. York legte keinen Einspruch ein und wurde zu einer Geldstrafe von 1.150 Dollar verurteilt. Da sein Verhalten jedoch gegen die Verhaltensrichtlinien der NFL verstößt, griff die Liga nun hart durch.

Drei der sechs Sperrspiele hat York allerdings schon verbüßt: Er war den ersten drei Partien der regulären Saison ferngeblieben. Die NFL rechnet ihm diese Fehlzeiten an, sodass er bereits am Dienstag, den 20. Oktober, wieder in seinen Amtssitz zurückkehren darf.

York: "Unverzeihlicher Fehler"

York, der neben den 49ers auch Anteile an den europäischen Fußballklubs Leeds United und den Glasgow Rangers hält, zeigte sich reumütig und übernahm die Verantwortung.

"Meiner Familie, den Spielern, Trainern und Mitarbeitern der San Francisco 49ers sowie unseren Fans und Partnern möchte ich mein tiefstes Bedauern aussprechen", erklärte York. "Das war ein unverzeihlicher Fehler. Was ich getan habe, entspricht weder meinen Werten noch dem Mann, der ich für meine Familie sein möchte. Die 49ers zu führen ist ein Privileg. Ich weiß, dass ich mir das Vertrauen erst wieder erarbeiten muss."

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