1000 km mit dem Rad: Vater von Sonnekalb erreicht Mailand

Sonnekalb bekommt väterliche Unterstüzung
Sonnekalb bekommt väterliche UnterstüzungSVEN HOPPE / DPA / dpa Picture-Alliance via AFP / Profimedia

Er hat es rechtzeitig geschafft: Gerrit Schädler, der Vater von Eisschnelllauf-Hoffnung Finn Sonnekalb, hat seine Wettschulden eingelöst und am Montag mit seinem Fahrrad nach sieben Tagen und 1000 Kilometern das Ziel Mailand erreicht.

"Im Jahr 2024 habe ich ihm gesagt: Wenn du es schaffst, 2026 nach Mailand zu kommen, dann komme ich mit dem Rad runtergefahren. Das muss ich jetzt einlösen", hatte Schädler vor Beginn seiner Tour von Erfurt aus über die Alpen am vergangenen Montag dem MDR gesagt. Nun erreichte er plangemäß die Olympiastadt. Sein Sohn Finn (18) hat am Mittwoch über seine Nebenstrecke 1000 m seinen ersten Start bei den Spielen. Sonnekalbs stärkste Strecke sind die 1500 m, hier geht es am 19. Februar um die Medaillen.

Schädler, der nicht mehr als Radkleidung für kühle Bedingungen, zwei Trinkflaschen, kleinere Radtaschen, einen Beutel und eine kleine Olympiaflagge an seinem Rad montiert hatte, steuerte zunächst den Arco della Pace im Herzen Mailands an, wo das olympische Feuer während der Spiele beheimatet ist.