Nach 195,3 km lag Van Aert im Vogelpark von Villars-les-Dombes, wo bereits 2016 eine Etappe der Tour de France geendet hatte, knapp vor dem Franzosen Hugo Hofstetter (NSN) und Bauhaus. Für den Bocholter in Diensten des Teams Bahrain Victorious war es die erste Top-3-Platzierung in einem World-Tour-Rennen im Jahr 2026.
Nach einem lange Zeit ereignisarmen Rennen hatte Van Aert auf der Zielgeraden die besten Beine und revanchierte sich für seinen schwarzen Tag im Teamzeitfahren, bei dem er früh abgehängt wurde. Die Führung in der Gesamtwertung verteidigte der Franzose Alex Baudin (EF Education-Easy Post) wohl zum letzten Mal erfolgreich.
Nach den eher mittelschweren ersten fünf Tagen steht nun der Rundfahrt-Teil mit wirklichem Härtetest-Charakter an. Die abschließenden drei Teilstücke von Freitag bis Sonntag sind allesamt schwere Bergetappen. Am Freitag geht es zunächst über 182,3 km von Saint-Vulbas zur Bergankunft in Crest-Voland.
