Florian Wirtz habe sich seit seinem Wechsel von Bayer Leverkusen im Sommer 2025 nicht an den Fußball in der Premier League angepasst.
"Seine guten Spiele basierten eher darauf, dass andere Spieler ihn in Szene setzten", sagte Robert Huth: "Auf der Position muss man etwas körperbetonter agieren. Seine Körpersprache ist auch nicht gerade überzeugend".

"Bis Weihnachten", so der ehemalige Verteidiger und England-Legionär, "werden sie ihn wahrscheinlich loswerden wollen, wenn er sich nicht steigert."
Der 23-Jährige sei zu einem "teuren Problem" für den FC Liverpool geworden. Im vergangenen Sommer wurde der DFB-Spieler für umgerechnet rund 125 Millionen Euro verpflichtet.
Huth mit Sichtweise nicht allein
Beim 2:2 zum Liga-Auftakt gegen Newcastle United war Wirtz am Wochenende beim Pflichtspieldebüt seines neuen Trainers Andoni Iraola nach 63 Minuten ausgewechselt worden.
Danach wurde er auch von Liverpool-Legende Jamie Carragher in die Mangel genommen. Die Reds hätten für ihn keine Verwendung mehr, erklärte der ehemalige Innenverteidiger: "Was soll man mit Wirtz machen? Diese Vorstellung, dass Spieler ein Jahr brauchen, um sich in der Premier League einzuleben, halte ich für einen Mythos."

Die nächste Chance, seine Kritiker zu widerlegen, hat Wirtz am Samstag, wenn der LFC an der heimischen Anfield Road auf das von Oliver Glasner gecoachte Nottingham Forest trifft (13:30 Uhr/Sky).
