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"Wieder in Bestform bringen": Zverevs klarer Auftrag für US-Open-Generalprobe

Zverev hatte sich in Kanada noch "nicht wohl gefühlt" auf dem Hartplatz
Zverev hatte sich in Kanada noch "nicht wohl gefühlt" auf dem Hartplatz Eric Bolte-Imagn Images

Alexander Zverev will in Cincinnati die Grundlage für erfolgreiche US Open legen. Topstars wie Jannik Sinner fehlen erneut.

Alexander Zverevs Auftrag für Cincinnati ist klar umrissen. "Ich bin hier, um auf den Hartplätzen hoffentlich gut zu spielen", sagte der French-Open-Sieger kurz vor dem Start des Masters im US-Bundesstaat Ohio: "Ich will mich bereit machen für die US Open, mich wieder in Bestform bringen."

Noch "nicht wohl gefühlt" auf dem Hartplatz

Das vierte Grand-Slam-Turnier des Jahres wirft bereits deutlich seine Schatten voraus - in rund zwei Wochen startet die nächste Titelmission des Hamburgers beim Highlight-Event in New York (30. August). Doch zunächst gilt es für den 29-Jährigen, bei der Generalprobe in Cincinnati in erneuter Abwesenheit der Topstars um Jannik Sinner einen deutlichen Formanstieg nachzuweisen.

Aktuell steht noch sein erster Eindruck beim Hardcourt-Swing in Nordamerika in diesem Jahr - und der war wenig schmeichelhaft. Jetzt will der Weltranglistendritte den Flugrost loswerden, der sich seit dem Wimbledonfinale gebildet hatte und in Montréal zu einer überraschenden Auftaktniederlage gegen den Niederländer Tallon Griekspoor geführt hatte.

"Ich habe noch nie so lange auf Rasen gespielt und auf dem Belag fast zwei Wochen länger gespielt als normalerweise", sagte Zverev: "Entsprechend muss ich einige Anpassungen vornehmen. In Kanada habe ich nicht gut gespielt und mich auch nicht wohl gefühlt auf dem Platz. Hoffentlich mache ich hier einen Schritt nach vorn."

Zverev kann kraftvolles Hartplatz-Tennis

Zverev geht in Cincinnati erneut als einer der Topfavoriten ins Rennen - auch weil Sinner nach seiner Absage für Montréal eine weitere Absage wegen einer leichten Blessur verkündete. Für Carlos Alcaraz ist zudem der Moment seines Comebacks nach langwieriger Handgelenksverletzung noch nicht gekommen. "Es ändert schon ein bisschen etwas, insbesondere dass Jannik fehlt. Er hat jedes Masters in diesem Jahr gewonnen, das er gespielt hat", sagte Zverev, der aber klar den Fokus auf sich selbst legt.

Der Olympiasieger von Tokio, der 2021 auch in Cincinnati den Titel gewann, ist wieder an Position eins gesetzt. Der Brite Cameron Norrie oder der Kroate Dino Prizmic sind die möglichen Gegner für sein Auftaktduell in der zweiten Runde an diesem Wochenende. Sollte Zverev sein kraftvolles Hartplatz-Tennis abrufen, das ihm schon viele Erfolge beschert hat, dürfte er die erste Hürde sicher meistern. Doch die Prognose galt auch schon für Montréal.