Das Rote Trikot hat derweil weiter der Spanier Enric Mas (Movistar) inne – wie erwartet konnte der Vuelta-Rekordsieger und bisherige Dritte Primoz Roglic (Bull-Bora-hansgrohe) dessen Vorsprung im Zeitfahren aber verringern. Der Slowene (+1:37 Minuten) schob sich in der Gesamtwertung am Österreicher Felix Gall (Decathlon-CMA CGM/+3:01) vorbei auf Rang zwei.
Auf der weitestgehend flachen, von vielen langen Geraden geprägten Strecke, bei der einzig drei kleine Wellen für insgesamt 217 Höhenmeter sorgten, war für Mas und Gall im Vorhinein Schadensbegrenzung die Devise. Bester Deutscher im Klassement ist nach wie vor Emanuel Buchmann (Ravensburg/Cofidis/+1:10:06 Stunden) auf Rang 28.
Vor dem großen Finale am Sonntag in Granada warten dann noch zwei Bergankünfte auf die Fahrer. Zu Beginn des letzten Vuelta-Bergblocks führt der längste Tagesabschnitt am Freitag über 210 Kilometer von Vélez-Málaga über 3800 Höhenmeter hinauf nach Penas Blancas.
