So nützlich die Kopfbedeckung angesichts des Sonnenscheins auch war – Graham Potter musste dafür vor dem WM-Auftakt gegen Tunesien am Montag (4 Uhr MESZ/MagentaTV) natürlich auch Spott in den Kommentarspalten einstecken. Aber es half nichts, der Engländer hatte die Aktion direkt nach der über das Nachsitzen in den Playoffs gesicherten WM-Qualifikation öffentlich angekündigt.
Graham Potter im Profil: Der Empath kehrt zurück nach Schweden
Sturmduo bekommt volles Vertrauen
Sportlich liegt der Fokus beim WM-Start im mexikanischen Monterrey neben Liverpool-Star Alexander Isak auf Viktor Gyökeres vom FC Arsenal. Die Torjägerqualitäten des einstigen Profis von St. Pauli ebneten den Weg zur Endrunde. "Er hat uns zur Weltmeisterschaft geführt, daher ist sein Einfluss unglaublich", schwärmte Potter vom 28-Jährigen.

Das Duo Isak/Gyökeres unterscheide sich "im Spielstil", erklärte Schwedens Coach, "was gut für uns ist, denn so kann man sie hoffentlich effektiv einsetzen". Beim Ex-Dortmunder Isak sorgten allerdings verschiedene Blessuren in dieser Saison für Probleme. "Seine Verletzungen waren enttäuschend, aber ich kenne ihn gut", sagte Potter: "Er ist ein absoluter Vollprofi, der spielen und seiner Mannschaft helfen möchte."
