Der 29-Jährige war in den vergangenen beiden Jahren mit jeweils zehn Ligatreffern der zuverlässigte Torschütze bei Werder Bremen. Am Freitag musste Jens Stage eine Trainingseinheit frühezeitig abbrechen, am Sonntag später folgte die Schockdiagnose.
"Jens war die letzten zwei Jahre mit unser wichtigster Spieler", kommentierte Kapitän Marco Friedl die Verletzung am DAZN-Mikrofon: "Natürlich ist das für uns eine Hiobsbotschaft, eine schreckliche Nachricht für ihn. Für uns Spieler und den gesamten Verein ist das extrem bitter. Aber ich bin zuversichtlich, dass die Verantwortlichen bis Dienstag noch einmal zuschlagen werden."

Auch Trainer Daniel Thioune zeigte sich nach dem Ausfall des Skandinaviers geschockt: "Wir wollten gemeinsam in diese Saison starten. Das macht uns natürlich sehr betroffen. Er ist ein absoluter Leistungsträger bei uns. Er wird uns fehlen."
Seine Mannschaft müsse nun "erst einmal Torgefährlichkeit und Box-to-Box-Läufe auffangen. Menschlich wiegt es sehr schwer. Er ist ein Kopf dieser Mannschaft, jemand, der die Kabine zusammenhält", so Thioune.
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Fritz verspricht Neuzugang
Geschäftsführer Clemens Fritz sprach bei DAZN von einem "riesigen Schock". Stage sei "ein Spieler in der Kabine als auch auf dem Platz, der enorm wichtig für uns ist."
Den Fans von Werder versprach er einen Neuzugang bis zum Deadline Day am Dienstag: "Wir wissen alle: So viel Zeit ist nicht mehr. Trotzdem sind wir dran, wir wollen das im Mittelfeld nachbesetzen, führen Gespräche – und ich gehe davon aus, dass wir bis zur Schließung des Transfermarkts etwas hinbekommen."
