Konstantinos Karetsas und Joane Gadou in der Startelf, Giannis Konstantelias und Joey Veerman als Einwechselspieler: "Alle vier haben gezeigt, warum wir sie verpflichtet haben", stellte Kovac fest. "Bei Kostas hat man gesehen, welchen Spielwitz, welchen linken Fuß er hat. Giannis hat das auch richtig gut gemacht. Wie er das Tor vorbereitet hat, das war hohe Schule", lobte der Trainer.
Gadou, 19 Jahre alt, überzeugte schnell und kompromisslos auf der rechten Abwehrseite, der Niederländer Veerman zog nach seiner Einwechslung für Felix Nmecha noch eine halbe Stunde lang gekonnt die Fäden im Mittelfeld. Hätte Maximilian Beier nicht in der Nachspielzeit aus bester Position übers Tor geschossen, wäre es zum Elfmeterschießen um den ersten Titel der Saison gekommen.
Besser zweite Hälfte
"Ärgerlich" war für Kovac vor allem das Gegentor zum 0:2 kurz vor der Pause. Jobe Bellingham hatte einen folgenschweren Fehlpass gespielt, Michael Olise war dann nicht mehr zu halten.
"In der zweiten Halbzeit war's gut, wir haben uns besser gewehrt und die Bayern viel mehr gefordert", betonte Kovac. "Da war ich zufrieden. Wir arbeiten dran." Zum Bundesligastart empfängt der BVB am Samstag den Hamburger SV.
