In der ersten Runde der French Open hatte Struff den damaligen Top-Ten-Spieler Bublik noch überraschend aus dem Turnier genommen. Diesmal verlor er eine Partie, in der es Mitte des ersten Satzes kurios wurde.
Von einem Ort auf der Anlage dröhnte laute Party-Musik auf den Court herüber. Struff, der gerade einen Breakball abwehren wollte, wurde zu einer Unterbrechung gezwungen. Erst nach wiederholter Aufforderung des Stuhlschiedsrichters und einer mehrminütigen Pause konnte die Partie fortgesetzt werden. Struff ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und gewann sein Service, am Ende setzte sich dennoch die Klasse des aufschlagstarken Kasachen durch.
Zum Match-Center: Jan-Lennard Struff vs. Alexander Bublik 6:7 (3:7), 6:3, 2:6
Der Turniertag am Mittwoch war lange durch Regenfall pausiert worden. Zuvor war bereits Yannick Hanfmann ausgeschieden. Er unterlag dem Italiener Mattia Bellucci mit 5:7, 7:6 (7:4), 2:6. Hanfmann, Nummer 59 der Weltrangliste, konnte damit seine Bestleistung bei dem Vorbereitungsturnier auf den Rasenklassiker in Wimbledon (ab 29. Juni) nicht toppen. Dreimal hatte er zuvor auf der Anlage des TC Weissenhof das Achtelfinale erreicht und war jeweils ausgeschieden - 2017 im deutschen Duell mit Alexander Zverev, der seinen Start nach dem French-Open-Sieg am Sonntag abgesagt hatte.
Zum Match-Center: Mattia Bellucci vs. Yannick Hanfmann 7:5, 6:7(4:7), 6:2
