Im Schnellimbiss "Olympia-Grill" in Kamen stellte sich Konstantinos Karetsas am Montag als Sommerzugang vor. Das 18 Jahre alte Supertalent kommt vom KRC Genk. Er ist in der Offensive flexibel einsetzbar und erhält einen Fünfjahresvertrag bis 2031.
Stimmen zum Millionendeal
"Wir gewinnen einen Spieler, der mit gerade einmal 18 Jahren schon enorme Fähigkeiten besitzt", sagte Sport-Geschäftsführer Lars Ricken. "Trotz all der Qualität, die er schon mitbringt, sehen wir in ihm noch Potenzial, das wir gemeinsam ausschöpfen wollen."
Der neue Sportdirektor Ole Book betone, Karetsas werde den BVB "mit seiner Kreativität und seiner Spielintelligenz bereichern. Er ist technisch sehr versiert und besitzt die Fähigkeit, in engen Räumen schnelle Lösungen zu finden, speziell im letzten Drittel."
Nur Dembélé war teurer
Karetsas steht im Ruf eines großen Versprechens mit magischem linkem Fuß. Er wird mit bis zu 33 Millionen Euro Ablöse der zweitteuerste Transfer der Vereinsgeschichte nach Ousmane Dembélé im Jahr 2016.
Seine Verpflichtung ist ein weiterer Ausweis einer Transferwende des Vize-Meisters – hin zum einstigen Erfolgsmodell der großen Talente, die möglicherweise alsbald ganz woanders begehrt werden.

So war es auch bei Dembélé, der 2017 nach nur einer Saison beim BVB für das Dreifache der investierten 35 Millionen Euro zum FC Barcelona weiterzog – zuzüglich Boni.
Flashscore füttert dich täglich live mit allen Deals und den wichtigsten Gerüchten. Hier verpasst du keinen Transfer im internationalen Profi-Fußball.
Fink sieht viele Stärken – und Luft nach oben
Thorsten Fink hat Karetsas bis Ende 2025 in Belgien trainiert. Er sieht in ihm gewaltiges Potenzial. "Er ist technisch ein hervorragender Spieler, hat gute Dribblings und kann den letzten Pass spielen", sagte der langjährige Bundesligaspieler und heutige Trainer von Samsunspor in der Türkei dem SID.
Karetsas könne auf der rechten Außenbahn spielen, sei im Mittelfeld-Zentrum aber stärker, sagte Fink: "Er ist noch ein richtiger Zehner, wie man ihn von früher kennt." Körperlich allerdings müsse er "zulegen".

