Schwaz schlägt Krems mit spektakulärer Aufholjagd
Schwaz Handball Tirol hat in der neuen Saison das nächste Ausrufezeichen gesetzt. Eine Woche nach dem überraschenden Auftakterfolg gegen Meister JAGS Vöslau bezwangen die Tiroler auch Cupsieger UHK KREMS. Erneut bewies Schwaz beim 31:29-Heimsieg starke Comeback-Qualitäten.
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Dabei hatten die Gäste zunächst die Kontrolle. Krems lag über weite Strecken der ersten Hälfte vorne und setzte sich kurz vor der Pause auf 15:12 ab. Petar Medic verkürzte noch vor dem Seitenwechsel auf 13:15.
Auch nach der Pause behaupteten die Niederösterreicher zunächst ihren Vorsprung. Schwaz ließ sich davon aber nicht beeindrucken und arbeitete sich kontinuierlich zurück. Nach rund 43 Minuten brachte Jonas Riecke die Gastgeber beim 20:19 erstmals seit dem 1:0 wieder in Führung.
In der Schlussphase schienen die Tiroler die Partie beim Stand von 29:24 bereits entschieden zu haben. Krems antwortete allerdings mit vier Treffern in Folge und verkürzte knapp zwei Minuten vor Schluss auf 28:29. Medic stoppte den Lauf der Gäste und traf elf Sekunden vor dem Ende schließlich auch zum entscheidenden 31:29.
Damit hat Schwaz nach zwei Runden sowohl den amtierenden Meister als auch den Cupsieger geschlagen. Für Krems ist der Fehlstart hingegen perfekt. Erstmals seit der Saison 2020/21 verloren die Niederösterreicher ihre ersten beiden Meisterschaftsspiele.

Meister Vöslau meldet sich zurück
Eine deutliche Reaktion auf die Auftaktniederlage zeigte roomz JAGS Vöslau. Der Meister setzte sich gegen die BT Füchse mit 35:28 durch und holte damit die ersten Punkte der Saison.
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Dabei erwischten zunächst die Gäste aus der Steiermark den besseren Start. Nach etwas mehr als 16 Minuten lagen die Füchse mit 11:9 vorne. Danach übernahmen allerdings die JAGS das Kommando.
Noch vor der Pause drehten die Niederösterreicher die Begegnung und erspielten sich eine komfortable 18:13-Führung. Diesen Schwung nahm Vöslau in die zweite Hälfte mit. Schnell wuchs der Vorsprung auf 23:15 an.
Die Füchse kämpften sich noch einmal auf 23:28 heran, näher kamen sie dem Meister aber nicht mehr. Leonardo Abrahao Silveira erzielte drei der letzten vier Vöslauer Treffer und sorgte für den klaren 35:28-Endstand.

Bregenz lässt Linz keine Chance
Auch Bregenz Handball durfte erstmals in dieser Saison jubeln. Die Vorarlberger gewannen beim HC LINZ souverän mit 30:23.
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Bregenz bestimmte die Partie von Beginn an und führte nach knapp 16 Minuten bereits mit 10:3. Linz fand offensiv nur schwer Lösungen und ging mit einem 8:14-Rückstand in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel bauten die Gäste ihren Vorsprung sogar auf 19:10 aus. Vier Linzer Treffer in Serie brachten noch einmal etwas Spannung, die Vorarlberger behielten jedoch die Kontrolle und brachten den Sieg ungefährdet über die Zeit.
Während Bregenz damit nach der knappen Auftaktniederlage erstmals anschreibt, wartet Linz auch nach zwei Runden auf die ersten Punkte.
