Endspiel gegen Algerien: So gelingt Österreich der Sprung ins WM-Sechzehntelfinale

Die ÖFB-Elf hat gute Aufstiegschancen bei der WM 2026.
Die ÖFB-Elf hat gute Aufstiegschancen bei der WM 2026.ČTK / imago sportfotodienst / Xia Bohan

Trotz der 0:2-Niederlage gegen Argentinien hat Österreich bei der WM 2026 alle Trümpfe in der Hand. Vor dem abschließenden Gruppenspiel gegen Algerien reicht der Mannschaft von Teamchef Ralf Rangnick ein Unentschieden, um den Aufstieg ins Sechzehntelfinale aus eigener Kraft perfekt zu machen.

Showdown in Gruppe J - Nach dem Sieg gegen Jordanien und der Niederlage gegen Weltmeister Argentinien steht Österreich vor einem echten Gruppenfinale. Algerien setzte sich im Parallelspiel mit 2:1 gegen Jordanien durch, sodass beide Teams vor dem letzten Spieltag bei drei Punkten stehen. Argentinien ist mit sechs Punkten bereits als Gruppensieger für die K.-o.-Phase qualifiziert, Jordanien dagegen fix ausgeschieden.

Damit kommt es am Sonntag um 4:00 Uhr MESZ (live in ORF1) im direkten Duell zwischen Österreich und Algerien zum Kampf um Platz zwei und somit um den sicheren Einzug ins Sechzehntelfinale.

 

WM 2026 - Tabelle Gruppe J
WM 2026 - Tabelle Gruppe JFlashscore

 

Ein Remis genügt

Die Ausgangslage für David Alaba, Marcel Sabitzer und Co. ist vergleichsweise komfortabel. Um den zweiten Platz in Gruppe J zu verteidigen, reicht bereits ein Unentschieden aus. Ausschlaggebend wäre das bessere Torverhältnis gegenüber Algerien.

Mit einem Sieg würde Österreich ebenfalls als Gruppenzweiter aufsteigen. Die Rechnung ist also einfach: Wer nicht verliert, steht sicher in der K.-o.-Phase.

 

Was passiert bei einer Niederlage?

Nur im Fall einer Niederlage wird es komplizierter. Dann würde Österreich hinter Algerien auf Rang drei zurückfallen. Das bedeutet jedoch nicht automatisch das Aus.

Durch das neue WM-Format qualifizieren sich neben den Gruppenersten und -zweiten auch die acht besten Gruppendritten für das Sechzehntelfinale. Österreich hätte in diesem Fall weiterhin drei Punkte auf dem Konto und damit realistische Chancen auf ein Weiterkommen. Ausschlaggebend wären dann die Ergebnisse der anderen Gruppen sowie Faktoren wie die Tordifferenz, die erzielten Tore, die Fairplay-Wertung und letztlich sogar die FIFA-Weltrangliste.

 

 

Spanien wartet

Sollte Österreich als Gruppenzweiter aufsteigen, würde im Sechzehntelfinale aller Voraussicht nach ein echtes Highlight warten. Dann könnte es zum Duell mit Spanien, dem wahrscheinlichen Sieger der Gruppe H, kommen. Als Gruppendritter wäre die Ausgangslage deutlich unübersichtlicher. Der mögliche Gegner würde erst nach Abschluss aller Gruppenspiele feststehen.

Das ist allerdings noch Zukunftsmusik. Zunächst wartet auf die Mannschaft von Teamchef Ralf Rangnick das entscheidende Duell mit Algerien. Die Ausgangslage spricht dabei für Rot-Weiß-Rot: Bereits ein Unentschieden reicht, um den Aufstieg ins WM-Sechzehntelfinale aus eigener Kraft perfekt zu machen.