WM 2026: So haben sich die Bundesliga-Stars in der Gruppenphase geschlagen

Kimmich, Nmecha und Diomande spielen allesamt in der Bundesliga.
Kimmich, Nmecha und Diomande spielen allesamt in der Bundesliga.REUTERS/Thomas Mukoya

101 Spieler, die in Saison 2025/2026 in der Bundesliga aufgelaufen sind, sind bei der Weltmeisterschaft 2026 am Start. Während einige Akteure nur die zweite Geige spielen, sind andere aus ihren Nationalmannschaften kaum wegzudenken. Flashscore zeigt dir, was die Spieler deiner Lieblingsmannschaft bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko bisher geleistet haben.

Bayern München

17 Spieler

Der FC Bayern stellt einen großen Teil seiner Nationalspieler an Deutschland ab. Manuel Neuer, Jonathan Tah, Joshua Kimmich, Aleksandar Pavlovic und Jamal Musiala sind im DFB-Team bei diesem Turnier gesetzt und verhalfen diesem zum Gruppensieg. Jeder von ihnen hat drei Startelfeinsätze zu verbuchen, doch nur Neuer absolvierte jede Partie über die volle Distanz. Kimmich kommt auf 2 Vorlagen (beide vs. Curacao), Musiala auf 1 Tor (vs. Curacao). Leon Goretzka, der den Verein im Sommer verlässt, kam zu zwei Kurzeinsätzen.

Dayot Upamecano und Michael Olise sind gemeinsam für Frankreich im Einsatz. Der Abräumer in der Defensive spielte bis auf die Schlussviertelstunde gegen Norwegen durch, Olise wurde bereits zweimal ausgewechselt. Der Wirbelwind hat zwar noch kein Tor, dafür aber 3 Vorlagen (1 vs. Senegal, 2 vs. Irak) und die Équipe Tricolore so zum ersten Platz verholfen.

Auch der Senegal hat mit Nicolas Jackson und Bara Sapoko Ndiaye ein bayrisches Duo am Start. Während der Youngster noch ohne Minute ist, schaffte es Jackson zu drei Einsätzen (2x Startelf, 1x Joker). Bei der 2:3-Niederlage gelang ihm seine einzige Vorlage. Die Afrikaner zitterten sich als 8.-bester Dritter in die K.o.-Phase.

Harry Kane gewann mit seinem England die Gruppe L und schoss dabei bereits 3 Tore (2 vs. Kroatien, 1 vs. Panama). Gegen Ghana blieb er wie der Rest seines Teams blass. Luis Diaz startete sein Turnier mit Kolumbien hervorragend und sorgte gegen Usbekistan für 1 Tor und 1 Vorlage, konnte im Anschluss aber nicht mehr nachlegen. Für den Sieg in Gruppe K reichte es den Südamerikanern dennoch.

Auch weitere Defensivspieler des deutschen Rekordmeisters sind bei der WM. So spielten Konrad Laimer (Österreich), Josip Stanisic (Kroatien) und Hiroki Ito (Japan) bisher jedes Spiel über die volle Distanz. Der ÖFB-Allrounder bereitete im Krimi gegen Algerien das zwischenzeitliche 2:1 vor, Deutsch-Kroate Stanisic entschied mit seiner Vorlage das 1:0 gegen Panama. Alle drei beendeten die Gruppenphase mit ihren Nationen auf Platz 2.

Ein bitteres Turnier erlebte Min-Jae Kim mit Südkorea. Nach einem Auftaktsieg verlor man jedes Spiel und schied als nur 10.-bester Dritter aus. Kim spielte zweimal durch, ehe er im letzten Gruppenspiel für einen offensiveren Ansatz ausgewechselt wurde.

Noch ohne Minute ist Alphonso Davies (Kanada). Er erholte sich zu Turnierbeginn noch von einer Oberschenkelverletzung, hätte im abschließenden Gruppenspiel aber wieder zum Einsatz kommen können. Da Kanada auch ohne ihn Zweiter wurde, bleibt die Hoffnung auf einen Einsatz in der K.o.-Phase – dann jedoch nicht mehr in seiner Heimat.

Borussia Dortmund

11 Spieler

Der BVB stellt ein Quartett an Spielern an den DFB ab. Nico Schlotterbeck war bis zu seiner Verletzung im Spiel gegen die Elfenbeinküste gesetzt und im Auftaktspiel gegen Curacao Flashscore-Spieler des Spiels, muss mit einer Innenbandverletzung im Knöchel das restliche Turnier aber zusehen. Auch Felix Nmecha ist gesetzt, überzeugte mit seinem Treffer gegen Curacao sowie einer Vorlage gegen die Elfenbeinküste, fiel gegen Ecuador aber ab.

Maximilian Beier spielte eine knappe halbe Stunde gegen Ecuador, Waldemar Anton absolvierte einen Kurzeinsatz gegen Curacao.

Österreich ist mit einem BVB-Duo in die USA gereist. Carney Chukwuemeka wechselte in dieser Saison erst den Verband von England zum ÖFB, kommt bisher aber erst auf 36 reguläre Spielminuten. Marcel Sabitzer ist hingegen auf dem linken Flügel gesetzt und traf beim 3:3 gegen Algerien.

Gregor Kobel ist mittlerweile auch Stammtorhüter der Schweiz und stand so jede Minute auf dem Platz. Nach zwei ordentlichen Spielen überzeugte er vor allem beim 2:1-Sieg gegen Kanada und wurde mit 6 Paraden nicht nur unser Spieler des Spiels, sondern hielt der Nati auch den Gruppensieg fest.

Algerien setzte sich als 6.-bester Dritter in der Gruppe J durch und hat dies auch Ramy Bensebaini zu verdanken. Der variable Verteidiger machte seinen Job weitestgehend makellos und stich gegen Jordanien mit einer herausragenden Leistung hervor.

Für Bensebainis BVB-Kollegen in der Verteidigung läuft es noch nicht ganz so rund. Julian Ryerson (Norwegen) musste sich nach einem Startelfeinsatz gegen den Irak mit einer Jokerrolle gegen den Senegal zufriedengeben und wurde wie die restlichen Topspieler gegen Frankreich geschont. Die Skandinavier beendeten die Gruppe aber zumindest auf Platz 2.

Daniel Svensson ist bei Schweden nur zweite Wahl auf der linken Defensivschiene, durfte nach einem Kurzeinsatz gegen Tunesien aber zumindest eine gute Viertelstunde gegen Japan heran. Für die K.o.-Phase hat es als 2.-bester Dritter aber auch ohne ihn gereicht.

Das Ausscheiden der Türkei war bereits nach zwei Spielen klar. Bis zu diesem Zeitpunkt absolvierte Salih Özcan rund 10 Spielminuten. Beim abschließenden Sieg gegen die USA spielte er dann durch.

VfB Stuttgart

8 Spieler

Auch der VfB Stuttgart stellt einen Deutschland-Block. Allen voran ist Deniz Undav zu nennen, der in bisher erst rund 90 Minuten Spielzeit bereits 3 Tore (1 vs. Curacao, 2 vs. Elfenbeinküste) und 2 Vorlagen (2 vs. Curacao) vorweisen kann. Trotz seiner entscheidenden Leistung im zweiten Gruppenspiel scheint der 29-Jährige aber weiter als Joker eingeplant zu sein.

Die gleiche Rolle hat auch das Trio Jamie Leweling, Angelo Stiller und Alexander Nübel inne. Der Flügelstürmer durfte eine halbe Stunde gegen die Elfenbeinküste heran, Stiller bekam 45 Minuten gegen Ecuador. Nübel, der nach drei Jahren Leihe zum FC Bayern zurückkehrt, wird als Nummer 3 im deutschen Tor wohl keine Chance auf einen Einsatz haben.

Eine gute, wenn auch unauffällige WM spielt Bilal El Khannouss mit Marokko. Mit 7 Punkten ist man als Gruppenzweiter in der K.o.-Phase dabei. Dem Stuttgart gelang noch kein Scorerpunkt. Gleiches gilt für Ermedin Demirovic bei Bosnien und Herzegowina. Der Mittelstürmer absolvierte nahezu jede Minute, blieb dabei aber weitestgehend blass. Seine Mitspieler schaffte es aber auch ohne seine Tore, als 5.-bester Dritter weiterzukommen.

Eine immer größere Rolle spielte Luca Jaquez bei der Schweiz. Ohne Minute beim Auftakt und mit nur einem Kurzeinsatz gegen Bosnien durfte er im entscheidenden Spiel um den Gruppensieg gegen Kanada von Beginn an ran. Einziger Stuttgarter WM-Fahrer ohne Einsatz bleibt Jeremy Arevalo. Da sich Ecuador aber als 4.-bester Dritter für die K.o.-Phase qualifizierte, bleibt die Chance auf Minuten.

Eintracht Frankfurt

8 Spieler

Mit Nathaniel Brown hat die Eintracht nur einen Spieler beim DFB-Team, doch der junge Linksverteidiger galt in den beiden ersten Gruppenspielen als gesetzt. Besonders gegen Curacao überzeugte er und krönte seine Leistung mit einem Tor und einer Vorlage. Vor dem dritten Gruppenspiel verletzte er sich leicht und musste aussetzen.

Fares Chaibi vertritt Algerien und das bisher jede einzelne Minute. Für einen Scorerpunkt reichte es noch nicht. Gleiches gilt für Tunesien-Kapitän Ellyes Skhiri, der im Gegensatz zu Chaibi aber den Heimweg antreten muss. Die Nordafrikaner verloren jedes Spiel und wurde in ihrer Gruppe Letzter.

Ritsu Doan stand in drei Spielen für Japan dreimal in der Startelf. Beim 1:1 gegen Schweden im abschließenden Gruppenspiel gelang ihm eine Vorlage. Ansonsten verlief sein Turnier bisher unauffällig. In der K.o.-Phase gegen Brasilien muss er wohl etwas zulegen.

Eine größere Rolle als von Nationaltrainer Martinez ursprünglich geplant kommt Arthur Theate bei Belgien zu. Der Innenverteidiger füllt die vakante Position in der Innenverteidigung nach der roten Karte von Nathan Ngoy – sowohl in der Schlussphase gegen den Iran als auch beim 5:1 gegen Neuseeland. Es geht als Gruppensieger in die K.o.-Phase.

Keine wirkliche Rolle spielten bisher Can Uzun (Türkei), Ayoube Amaimouni-Echghouyab (Marokko) und Aurele Amenda (Marokko). Der Deutsch-Türke spielte zumindest eine halbe Stunde gegen Paraguay, konnte das Ausscheiden aber auch nicht verhindern. Amaimouni-Echghouyab hat zum Weiterkommen zwei Kurzeinsätze beigetragen, Amenda ist noch ohne Spielminute.

FIFA WM 2026

Die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 wird vom 11. Juni und 19. Juli ausgetragen. Bei Flashscore findest du alle Infos zur Endrunde in in den USA, Kanada und Mexiko. 

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Die WM-Trophäe
Die WM-TrophäeEyepix/ABACA / Abaca Press / Profimedia

TSG Hoffenheim

8 Spieler

Die TSG Hoffenheim stellt ihren größten Block an Tschechien ab. Vladimir Coufal und Robin Hranac spielten alle Partien über die volle Distanz, der Rechtsverteidiger bereitete zudem das einzige Tor beim 1:2 gegen Südkorea vor. Adam Hlozek schaffte es nach seiner Jokerrolle im ersten Spiel zweimal in die Startelf, konnte das Ausscheiden seines Landes aber auch nicht verhindern.

Für die restlichen Hoffenheimer ist es bisher noch keine Traum-WM. Ozan Kabak (Türkei) schaffte es als einziger Spieler zu einem Einsatz über 90 Minuten, jedoch erst im letzten Gruppenspiel, als das Ausscheiden bereits feststand. Andrej Kramaric (Kroatien) kam zweimal von der Bank, blieb aber ohne Scorer. Gleiches gilt für Alexander Prass (Österreich) bei seinem einzigen Einsatz gegen Argentinien.

Da Oliver Baumann im deutschen Tor nach der Rückkehr von Manuel Neuer zur Nummer zwei degradiert wurde, war ein Duell mit Bazoumana Toure (Elfenbeinküste) sowieso vom Tisch. Der Schlussmann blieb wie erwartet ohne Spielzeit, der Flügelstürmer kam in zwei Einsätzen auf rund 80 Minuten Spielzeit. Ausgerechnet gegen die DFB-Elf musste er aber ohnehin zusehen.

Bayer Leverkusen

7 Spieler

Kein Bundesligist hat mehr Nationalspieler abgestellt, ohne einen Spieler beim DFB-Team zu haben, als die Werkself. Am nächsten dran sind da noch Ibrahim Maza (Algerien) und Malik Tillman (USA), die in Deutschland geboren sind, aber sich fußballerisch gegen ihr Geburtsland entschieden haben.

Maza absolvierte nahezu jede Minute und wurde nur einmal kurz vor Schluss ausgewechselt. Ein Scorerpunkt gelang ihm aber nicht. Tillman bereitete im Eröffnungsspiel gegen Paraguay einen Treffer vor und absolvierte in den ersten beiden Spielen beinahe jede Minute. Im abschließenden Gruppenspiel, in dem es weder für Gruppensieger USA noch für die ausgeschiedene Türkei um etwas ging, wurde er kurz vor Schluss eingewechselt.

Patrik Schick (Tschechien) kommt in der Gruppenphase auf rund 180 Minuten, kann dafür aber nichts vorzeigen. In drei schwachen Auftritten gelang ihm kein Tor. Exequiel Palacios durfte Gruppensieger Argentinien im abschließenden Gruppenspiel gegen Jordanien vertreten und lieferte über 90 Minuten einen guten Auftritt ab. Gleiches gilt für Jarell Quansah, dessen gut 60 Minuten gegen ein harmloses Panama kaum fehlerfreier hätten sein können.

Zwei Leverkusener Leistungsträger sind noch ohne Spielminute. Alejandro Grimaldo saß beim Gruppensieg von Spanien ebenso durchgehend auf der Bank wie Mark Flekken bei den Niederlanden, die ihre Gruppe ebenfalls gewannen.

RB Leipzig

6 Spieler

Eigentlich sollte nur David Raum die Leipziger Fahne bei der Weltmeisterschaft hochhalten. Doch kurzfristig freute sich Assan Ouedraogo über eine Nachnominierung. Der Youngster muss auf sein WM-Debüt jedoch weiter warten. Mehr Spielzeit erhielt da Raum, der nach einer Viertelstunde gegen Curacao den angeschlagenen Nathaniel Brown über 90 Minuten gegen Ecuador vertrat.

Ein Duo hat es aus Leipzig auch nach Österreich geschafft. Xaver Schlager und Nicolas Seiwald sind gemeinsam gesetzt. Ersterer bereitete im ersten Gruppenspiel gegen Jordanien ein Tor vor und verdiente sich unter anderem deshalb unsere Auszeichnung zum Spieler des Spiels. Im Gegensatz zu Seiwald wurde Schlager jedoch bereits zweimal ausgewechselt – sein 25-jähriger Nebenmann spielte bisher jede Minute.

Viel wurde aus deutscher Sicht vor der WM vor Yan Diomande gewarnt. Der Ivorer spielt zwar ein gutes Turnier und zeigt mit kleiner Ausnahme des Deutschland-Spiels eine herausragende Leistung nach der nächsten, doch mehr als ein Assist ist in der Statistik noch nicht vermerkt. Damit hat er aber zumindest einen Scorerpunkt mehr als Antonio Nusa (Norwegen), der mit zwei Startelfeinsätzen auf rund 150 unauffällige Minuten kommt.

1. FSV Mainz 05

6 Spieler

Nadiem Amiri ist im deutschen Team bisher nur in der Jokerrolle, konnte bei seinem einzigen Einsatz gegen die Elfenbeinküste aber überzeugen und den Ausgleich vorbereiten. Auch Mittelfeld-Kollege Kaishu Sano (Japan) konnte nach einem schwachen Start ins Turnier beim 4:0 gegen Tunesien mit einer Vorlage glänzen.

Einziger Mainzer, der jedes Gruppenspiel absolvieren durfte, ist Stefan Posch (Österreich). Der variable Verteidiger wurde nur einmal ausgewechselt und spielte ansonsten über 90 Minuten. Trotz des Weiterkommens war die individuelle Leistung des 29-Jährigen fehlerbehaftet. Kollege Phillipp Mwene spielte in zwei Partien rund 150 Minuten, blieb aber unauffällig.

Silvan Widmer stand bei beiden Siegen seiner Schweiz auf dem Platz, fiel leistungstechnisch aber beide Male ab. Jae-Sung Lee (Südkorea) kam auf rund 120 Spielminuten, wurde nach schwächerer Leistung im zweiten Spiel aber im entscheidenden dritten Spiel nicht mehr berücksichtigt.

Borussia Mönchengladbach

6 Spieler

Die Fohlen stellen ihren größten Anteil an WM-Fahrern an Gastgeber USA ab. Joe Scally und Giovanni Reyna spielten in den beiden ersten Gruppenspielen aber kaum eine Rolle. Reyna gelang in seinem Kurzeinsatz gegen Paraguay aber zumindest ein Tor. Erst im abschließenden Gruppenspiel durften beide von Beginn an heran, beworben sich bei der 2:3-Niederlage gegen die Türkei aber nicht für mehr Minuten.

Eine größere Rolle spielt Nico Elvedi bei der Schweiz. Der erfahrene Innenverteidiger absolvierte jede Minute und war maßgeblich daran beteiligt, dass man das Auftaktspiel nicht punktlos beendet hat. Jens Castrop (Südkorea) bekam beim entscheidenden dritten Gruppenspiel gegen Südafrika in der zweiten Halbzeit seine Chance und zeigte eine solide Leistung.

Ohne Spielminute sind Shuto Machino (Japan) und Haris Tabakovic (Bosnien und Herzegowina). Beide haben aber noch die Chance, in der K.o.-Phase WM-Luft zu schnuppern.

VfL Wolfsburg

5 Spieler

Bundesliga-Absteiger VfL Wolfsburg stellt trotz enttäuschender Saison fünf WM-Fahrer. Jonas Adjetey stand jedes Spiel in der Startelf von Ghana. Auf eine starke Leistung gegen Panama folgte eine schwache gegen England. Gegen Kroatien wurde er nach soliden 45 Minuten ausgewechselt. Da die Afrikaner als 3.-bester Dritter weitergekommen sind, bestehen gute Chancen auf mehr Minuten.

Mohamed Amoura sollte für Algerien mit Sicherheit ebenfalls eine solide Rolle einnehmen, doch auf eine halbe Stunde Spielzeit gegen Argentinien folgte verletzungsbedingt keine weitere. Für die K.o.-Phase könnte er wieder fit werden.

Enttäuschende Weltmeisterschaften erleben Patrick Wimmer (Österreich), Mattias Svanberg (Schweden) und Kento Shiogai (Japan). Während der ÖFB-Akteur noch auf gut 20 Spielminuten kommt, sind es bei den anderen beiden gerade einmal knappe 10. Immerhin: Svanberg traf beim 5:1-Erfolg gegen Tunesien.

FC St. Pauli

4 Spieler

Auch der FC St. Pauli hat trotz Abstiegs einige Spieler bei der WM. So baut Australien auf das Kiezkicker-Duo Jackson Irvine und Connor Metcalfe. Ersterer bekam nach zwei Kurzeinsätzen einen langen Einsatz im abschließenden Gruppenspiel, blieb aber unauffällig. Anders ist es bei Metcalfe: Der Angreifer traf beim 2:0-Sieg gegen die Türkei, blieb in den folgenden Partien aber wie sein Teamkollege blass. Als Zweiter der Gruppe D steht man in der K.o.-Phase.

Im bosnischen Tor bleibt Nikola Vasilj gesetzt. Bei den Spielen gegen Kanada und Katar zeigte er solide Leistungen, gegen die Schweiz kassierte er gleich vier Gegentore. Ein Zu-Null-Spiel gelang ihm nicht. Eric Smith (Schweden) blieb in der Gruppenphase ohne Einsatz.

SC Freiburg

4 Spieler

Europa-League-Finalist SC Freiburg hat bereits vor der WM ein hohes Preisschild für Johan Manzambi ausgerufen. Dieses wird nach dem Turnier wohl noch etwas größer werden. In den beiden ersten Spielen blieb ihm im Team der Schweiz durchaus überraschend nur die Jokerrolle. Gegen Bosnien und Herzegowina brauchte er nach Einwechslung keine 15 Minuten für einen Doppelpack, gegen Kanada bereitete er das 1:0 vor und schoss das 2:0 selbst.

Philipp Lienhart startete zwei Spiele für Österreich. Gegen Jordanien überzeugte er, gegen Algerien konnte er den drei Gegentoren nichts entgegensetzen. Auch Igor Matanovic (Kroatien) kam zu zwei Einsätzen, beide jedoch als Joker. Ein Tor gelang ihm nicht. Yuito Suzuki wurde für Japan einmal eingewechselt und blieb blass.

FC Augsburg

4 Spieler

Nachdem Michael Gregoritsch (Österreich) im ersten Spiel noch auf der Bank saß und gegen Argentinien dann 85 Minuten erfolglos stürmte, war der 32-Jährige da, als es drauf ankam. Im entscheidenden Duell gegen Algerien kam der Wieder-Augsburger zur Pause und legte das späte 3:3 auf.

Für Ismael Gharbi (Tunesien) ist die WM schon wieder vorbei, doch er scheint sich unter Herve Renard ins Rampenlicht gespielt zu haben. Kam er im ersten Spiel nur zu einem Kurzeinsatz, folgten 45 und 75 Minuten. Doch auch der 22-Jährige passte sich der schwachen Leistung seines Teams an.

Fabian Rieder durfte für die Schweiz einmal von der Bank und einmal von Beginn an heran und präsentierte sich ordentlich. Kristijan Jakic wurde in den Planungen von Kroatien noch nicht benötigt.

Werder Bremen

3 Spieler

Romano Schmid (Österreich) bekam in allen drei Gruppenspielen das Vertrauen in der Startelf. Im ersten Spiel traf er zum 1:0 und schoss damit das erste WM-Tor einer ÖFB-Auswahl seit 1998. In den folgenden Spielen wurde der 26-Jährige zunehmend blasser – entsprechend kürzer wurden die Einsätze. Bremen-Kapitän Marco Friedl wurde gegen Argentinien eingewechselt, blieb aber nur mit einem Ballverlust gegen Lionel Messi in Erinnerung.

Noch-Bremer Yukinari Sugawara, der nach aktuellem Stand zu Stammverein FC Southampton zurückkehren wird, war in den beiden ersten Spielen seiner Japaner nur Joker. Dabei überzeugte er seinen Nationaltrainer ab so sehr, dass er im abschließenden Gruppenspiel gegen Japan über 90 Minuten auflaufen durfte.

Hamburger SV

3 Spieler

Für die HSV-Spieler ist es bisher eine unauffällige WM. Luka Vuskovic (Kroatien), der im Sommer zu Tottenham Hotspur zurückkehrt und womöglich an Brighton & Hove Albion verkauft wird, durfte im Auftaktspiel in der Startelf heran. Dort wirkte der 19-Jährige aber durchaus überfordert. Nach 66 Minuten wurde er ausgewechselt und saß seitdem auf der Bank.

Miro Muheim kam zu einem Kurzeinsatz für die Schweiz, sah beim Gegentor, welches ihm später als Eigentor angerechnet wurde, nicht gut aus und fehlt seitdem angeschlagen. Der junge Torwart Sander Tangvik ist bei Norwegen nur Ersatzmann.

Union Berlin

1 Spieler

Erst kurz vor WM-Start änderte Rani Khedira seine Verbandszugehörigkeit zu Tunesien. Zweimal durfte er von Beginn an heran, zeigte dabei aber wie der Rest seines Teams eine schwache Leistung. Gegen Japan war er zwischendurch nur Joker.

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Erwähnungen
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