"Tut weh": Bayern-Flirt Saibari trifft und hadert nach Führung gegen Brasilien

"Tut weh": Bayern-Flirt Saibari trifft und hadert nach Führung gegen Brasilien
"Tut weh": Bayern-Flirt Saibari trifft und hadert nach Führung gegen BrasilienProfimedia

Ismael Saibari ließ sich von den marokkanischen Fans feiern, doch gänzlich glücklich war der vermeintliche Wunschspieler des FC Bayern nach seinem großen Moment gegen Brasilien nicht. Statt der Freude über seinen tollen Treffer und den Punktgewinn gegen den Rekordweltmeister überwog das Hadern über den verpassten Sieg. "Es tut weh. Wenn man die Chancen verpasst, hat man das Zeug nicht dazu, um gegen eine so große Mannschaft zu gewinnen", sagte der 25-Jährige nach dem 1:1 (1:1).

Saibari hatte sein Team mit einem traumhaften Lupfer über Alisson Becker in Führung gebracht (21.), die Möglichkeiten auf ein größeres Polster ließen die "Löwen vom Atlas" in einer dominanten ersten Halbzeit aber leichtfertig liegen. "So ist es nun mal. Wir hatten in einem guten Spiel viele Chancen. Letztendlich darf man sich damit aber nicht aufhalten. Es gibt viele Dinge, die uns für die kommenden Spiele helfen", so der Torschütze weiter.

Wunschspieler bei den Bayern?

Saibari selbst erhöhte mit einem starken WM-Debüt nochmals seinen Marktwert, die laut Sky ohnehin schon "etwas komplizierteren Verhandlungen" mit der PSV Eindhoven dürften für die Bayern damit noch etwas schwieriger werden. Mit 15 Toren und acht Vorlagen in der Eredivisie hatte sich der offensiv variabel einsetzbare Marokkaner ins Rampenlicht gespielt, er gilt als Wunschspieler von Bayern-Coach Vincent Kompany. Zuletzt sollen sich die beiden Vereine in Sachen Ablöse, die jenseits der 50 Millionen Euro liegen soll, angenähert haben.

Das Tor gegen Brasilien soll nicht sein letztes bleiben, schon in den weiteren Gruppenspielen gegen Schottland am Samstag (0.00 Uhr MEZ) und Haiti am 25. Juni (0.00 Uhr MEZ) will Saibari nachlegen. Und mit der Form vom Auftaktspiel dürfte Marokko auch in der K.o-Phase eine gewichtige Rolle spielen.

Zum Match-Center: Brasilien vs. Marokko