Nmecha: "Bibelkreis" war abgesprochen – Lob von Nagelsmann und Matthäus

Felix Nmecha hat nach dem Spiel gegen Curacao mit einem "Bibelkreis" auf sich aufmerksam gemacht.
Felix Nmecha hat nach dem Spiel gegen Curacao mit einem "Bibelkreis" auf sich aufmerksam gemacht.IMAGN IMAGES via Reuters/Maria Lysaker

Der vielbeachtete "Bibelkreis" nach dem deutschen WM-Auftaktspiel gegen Curacao (7:1) war vorher abgesprochen. "Ich kenne einen Spieler von Curacao: Kenji Gorré", berichtete Initiator Felix Nmecha bei Sky Sport und erzählte: "Schon vor dem Spiel hatten wir vereinbart, dass wir danach zusammenkommen wollen, unabhängig vom Ergebnis, um zu zeigen, dass wir Brüder in Christus sind und es im Leben mehr gibt als Fußball."

Gemeinsam beten zu können, ergänzte der tiefgläubige Dortmunder, "ist etwas sehr Schönes. Auf dem Platz ist man Gegner und kämpft gegeneinander, danach ist man aber Familie in Christus. Ich wollte Kenji und den Jungs von Curacao dafür danken, denn so etwas ist nach einer Niederlage nicht selbstverständlich. Das war ein sehr besonderer Moment."

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Und einer, der Nmecha in Deutschland einem breiteren Publikum bekannt gemacht hat. Setzt ihn das unter Druck? "Ich würde nicht von Druck sprechen", sagte er. Das Lob von Bundestrainer Julian Nagelsmann ("Weltklasse"), Kapitän Joshua Kimmich oder Rekordnationalspieler Lothar Matthäus sei "schön. Ich versuche aber, mich nicht zu sehr damit zu beschäftigen, weil man sonst den Fokus verlieren kann."

Nmecha "dankbar" für bisherigen Weg

Kommentaren, er wisse vermutlich selbst noch gar nicht, wie gut er sei, entgegnete Nmecha: "Ich weiß schon, was ich kann und was für ein Spieler ich bin. Ich habe großes Vertrauen in mich selbst und in die Gabe, die Gott mir gegeben hat."

Das sei auch in schwierigen Phasen immer so gewesen. "Ich bin sehr dankbar für den Weg, den ich bisher gegangen bin. Deshalb würde ich sagen: Ja, ich glaube an mich."

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