Völler, 66, war zunächst nicht zu erreichen, der DFB gab keine Stellungnahme ab. Die Zukunft des Weltmeisters von 1990 dürfte in hohem Maße von den Vorstellungen des neuen Bundestrainers abhängen, allgemein erwartet wird eine Verpflichtung von Jürgen Klopp als Nagelsmanns Nachfolger.
Für Völler ist der DFB stets eine Herzensangelegenheit gewesen. Rief der Verband, war Völler da – so auch, als eine "Task Force", der er selbst angehörte, Anfang 2023 einen Sportdirektor suchte. Sie fand: Rudi Völler, der schon 2000 - zunächst interimistisch – für den Verband an der Seitenlinie stand, letztlich bis 2004 blieb und mit dem Nationalteam bei der WM 2002 das Finale erreichte.
Nach der Entlassung von Bundestrainer Hansi Flick 2023 sprang er sogar noch einmal als Trainer für ein Spiel ein, sein Vertrag läuft bis 2028.
DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig wird Ende dieses Jahres aus dem Amt scheiden.
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