"Wenn man da steht, wo wir stehen, dann will man natürlich das Maximum erreichen", so Saier, der glaubt, dass "es auch ein besonderes Jahr werden kann." Ein ähnliches Gefühl hat auch Lothar Matthäus. "In dieser Verfassung traue ich dem SC noch viel mehr als das Halbfinale zu", sagte der Rekordnationalspieler bei RTL
Der SC Freiburg zeigte gegen Celta Vigo in beiden Partien eine hervorragende Leistung. Zunächst setzten sich die Breisgauer vor eigenem Publikum mit 3:0 durch – und auch beim 3:1-Erfolg im Rückspiel blieb man die spielbestimmende Mannschaft.
Eiskalte Freiburger
Igor Matanovic sorgte mit einem Traumtor für den ersten Treffer (33. Minute), sein Teamkollege Yuito Suzuki ließ einen Doppelpack folgen (39./50.). Williot Swedberg konnte in der Nachspielzeit (90.+1) lediglich den Ehrentreffer für die ansehnlich, aber ineffizient spielenden Spanier erzielen.

Im Halbfinale trifft Freiburg auf den portugiesischen Erstligisten Sporting Braga, wo mit Florian Grillitsch auch ein ehemaliger Bundesliga-Profi im Kader steht.
In Freiburg freut man sich jedenfalls über einen großartigen Saisonverlauf. "Das ist alles etwas Außergewöhnliches, etwas Unglaubliches", sagte Saier. Es sei "beeindruckend, auf welchem Level wir jetzt alle drei Tage spielen können. Ein großes Kompliment an die Mannschaft und den Trainerstab."
Auch Trainer Julian Schuster ist begeistert: "Ende April diesen Rhythmus haben zu dürfen, ist für uns alle sehr besonders. Wir sind froh und dankbar darüber", sagte der 41-Jährige. Zwar legen die Freiburger weiterhin große Demut an den Tag, doch die kommenden Gegner sollten sich besser warm anziehen, denn Schuster will mehr: "Wir haben einen weiteren Schritt geschafft, sind aber noch nicht am Ende. Feiern werden wir Ende Mai, aber jetzt gibt es keine Ablenkungen, wir bleiben auf diesem Weg."

