Pokalfinale mit Real Sociedad – Pellegrino Matarazzo "sehr optimistisch"

Matarazzo leistet bei Real Sociedad sehr erfolgreiche Arbeit
Matarazzo leistet bei Real Sociedad sehr erfolgreiche ArbeitMutsu Kawamori / AFLO / Profimedia

Noch keine vier Monate im Amt, nun winkt der erste Titel: Trainer Pellegrino Matarazzo hat Real Sociedad San Sebastián neuen Esprit verliehen und geht mit großer Vorfreude ins Endspiel um die spanische Copa del Rey. "Wir spielen ein Finale. So etwas spielt man nicht jeden Tag. Wir werden es genießen", sagte der frühere Bundesligacoach vor dem Duell mit Atlético Madrid am Samstagabend im Olympiastadion von Sevilla (21 Uhr/DAZN).

"Ich bin sehr optimistisch. Ich glaube fest daran, dass wir es schaffen können. Die Mannschaft geht gut in das Finale", sagte der 48-Jährige: "Wir werden alles geben, was wir haben."

Nach den Station bei der TSG Hoffenheim und dem VfB Stuttgart hatte er kurz vor dem Jahreswechsel im Baskenland übernommen. In 18 Spielen gelangen elf Siege, bei vier Remis und drei Niederlagen.

Sociedad: Die jüngsten Ergebnisse
Sociedad: Die jüngsten ErgebnisseFlashscore

Chance auf historischen Titel

La Real sei "ein ganz toller Verein" und aufgrund der "eigenen Identität" nur schwer zu vergleichen, sagte Pellegrino Matarazzo dem kicker im März. Nun könnte er den vierten Pokalerfolg der Vereinsgeschichte holen – und der erste US-amerikanische Trainer werden, der in den europäischen Top-5-Ligen einen Titel gewinnt.

Real Sociedad hatte zuletzt 2020 den Pokal gewonnen. Während der Corona-Pandemie. Davor 1987 und 1909. "Deshalb fiebern jetzt alle dem Finale entgegen. Und für mich persönlich wäre es der erste Titel. Auch wenn ich mit Stolz und Dankbarkeit auf meine Erfolge in Deutschland zurückblicken kann, es fehlt noch mein erster Titel. Es ist besonders, etwas zum Greifen zu haben", sagte Matarazzo.

Match-Center: Atlético vs. Sociedad

Co-Trainer Toprak

Unterstützung bei der Titelmission erhält er von Ömer Toprak. Den früheren Innenverteidiger lernte Matarazzo zufällig kennen, heute ist er sein Co-Trainer. "Er suchte den Einstieg ins Trainergeschäft, und für mich hat es sehr gut gepasst, da Ömer ein sehr offener, lernbereiter Mensch ist mit viel Potenzial und Hunger", erklärte Matarazzo.