Fernduell mit LaLiga: Bundesliga hat gute Chancen auf fünften Champions-League-Platz

Jubel bei Freiburg-Trainer Schuster
Jubel bei Freiburg-Trainer SchusterREUTERS/Miguel Vidal

Mit Bayern München und dem SC Freiburg sind gleich zwei deutsche Vereine ins Halbfinale eines internationalen Wettbewerbe vorgestoßen – die Erfolge der beiden Teams nähren auch die Hoffnungen auf einen fünften Champions-League-Platz für die Bundesliga in der kommenden Saison.

Obwohl Mainz 05 in der Conference League durch das 0:4 in Straßburg das Aus im Viertelfinale ereilte, konnte Deutschland in der aktuellen Europacup-Woche in der Jahreswertung der UEFA weiter Boden auf Spanien gut machen.

Noch liegt Spanien mit einem Wert von 21,406 Punkten auf Rang zwei, Deutschland lauert jedoch nur knapp dahinter mit 21,214 Punkten. Die beiden besten Verbände jeder Spielzeit erhalten einen zusätzlichen Startplatz für die Königsklasse. 

Spanier geraten ins Hintertreffen

Insbesondere der Einzug von Bayern München ins Halbfinale in der Champions League nach dem 4:3-Erfolg im Rückspiel über Real Madrid (Hinspiel 2:1) sowie das souveräne Weiterkommen des SC Freiburg in der Europa League durch das 3:1 bei Celta Vigo (Hinspiel 3:0) könnte für die Bundesliga noch Gold wert sein.

Dass die Bayern Real eliminiert haben, ist von großem Vorteil
Dass die Bayern Real eliminiert haben, ist von großem VorteilREUTERS/Kai Pfaffenbach

Mit Real Madrid und Vigo wurden gleich zwei spanische Konkurrenten in direkten Duellen eliminiert, zudem scheiterte der FC Barcelona in der Champions League im nationalen Duell an Atletico Madrid.

Im Viertelfinale der Europa League hatte auch Betis Sevilla gegen Sporting Braga das Nachsehen. Der einzige verbliebene spanische Vertreter in Europa neben Atletico ist daher Rayo Vallecano. Das Team setzte sich in der Conference League trotz einer 1:3-Niederlage im Rückspiel knapp gegen AEK Athen durch, da das Hinspiel 3:0 gewonnen wurde.

Rayo ist neben Atletico das letzte spanische Team
Rayo ist neben Atletico das letzte spanische TeamREUTERS/Louiza Vradi