Eberl wusste nichts von Kompany-Sperre: "Um Gottes Willen"

Eberl wusste nichts von Kompany-Sperre: "Um Gottes Willen"
Eberl wusste nichts von Kompany-Sperre: "Um Gottes Willen"ČTK / imago sportfotodienst / osnapix / Marcus Hirnschal

Die Nachricht über die Sperre von Trainer Vincent Kompany fürs Hinspiel im Halbfinale der Champions League hat Max Eberl im TV-Interview erfahren - und humorvoll aufgenommen. "Wir haben gesagt: 'Großartig, kein Spieler ist gesperrt' - und jetzt ist der Trainer gesperrt? Um Gottes Willen!", sagte der Sportvorstand von Bayern München bei DAZN nach dem 4:3 (2:3) im turbulenten Viertelfinale gegen Real Madrid.

Aber, betonte Eberl, das Vertrauen in den Coach sei groß. Das erste Duell in Paris sei "in 14 Tagen", sagte er: "Gerade freue ich mich extrem, da wird Vinny eine Lösung hinbekommen. Ja, es ist ärgerlich, aber es trübt meine Freude nicht groß."

Zum Match-Center: Bayern München vs. Real Madrid

Auch Kompany glücklich

Kompany hatte nach dem 2:3 durch Kylian Mbappe (42.) Gelb gesehen, weil er protestiert hatte. Seiner Auffassung nach hatte Reals Antonio Rüdiger in der Entstehung des Treffers ein Foul begangen.

Trotz seiner Sperre sei er "glücklich", sagte der Trainer: "Die Jungs haben das verdient. Und dann muss halt das erste Spiel ohne mich an der Linie stattfinden. Aber trotzdem finde ich, dass es in diesem neuen Format mit so vielen extra Spielen streng ist mit den Gelben Karten."

Zum Spielbericht